Apple stellt neues iPad mit 9,7 Zoll vor

Enttäuschender Nachfolger des iPad Air 2

Apple neues iPad

Vor wenigen Tagen hat Apple ein neues Modell des iPads präsentiert. Das Tablet bietet einen 9,7 Zoll großen Bildschirm und löst das iPad Air 2 aus dem Jahr 2014 ab. Durch die wenigen Neuerungen enttäuscht das neue iPad aber teilweise. Dies könnte auch der Grund sein, warum Apple auf ein großes Launch-Event verzichtet und das Tablet nur per Pressemitteilung vorgestellt hat.

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Apple nennt das neue iPad schlicht „iPad“, ohne Namenszusatz. Die Neuauflage ist mit dem A9-Prozessor ausgestattet, welche das erste mal im iPhone 6s (Plus) Verwendung fand. Die CPU setzt auf zwei Twister-Kerne und LPDDR4-Unterstützung. Zur Größe des Arbeitsspeichers hat Apple bisher keine Angaben gemacht, aber es sollten zumindest wie beim Vorgänger 2 GByte sein. Der interne Speicher ist je nach Variante 32 oder 128 GByte groß. Darüber hinaus existieren jeweils Varianten mit WLAN oder zusätzlich mit LTE-Modul.

Beim 9,7-Zoll-Display geht Apple sogar einen kleinen Rückschritt. Das IPS-Panel ist nach wie vor im 4:3-Format gehalten und bietet eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln. Laut Apple soll das Display heller als beim iPad Air 2 sein. Allerdings bietet es keine Antireflex-Beschichtung mehr und das Display ist nicht mehr vollständig laminiert. Auch bei den Kameras bekleckert sich Apple nicht mit Ruhm, denn der Hersteller setzt weiterhin auf die alten Kameras des Vorgängers. Das bedeutet eine 8-Megapixel-Kamera ohne Blitz auf der Rückseite und die FaceTime-HD-Kamera mit 1,2 Megapixeln in der Front.

Das neue iPad misst 240 x 169,5 x 7,5 mm und wiegt 469 Gramm (WLAN) beziehungsweise 478 Gramm (WLAN+LTE). Damit ist es 1,4 Millimetern dicker und ein wenig schwerer als das iPad Air 2. Grund dafür könnte der größere Akku sein, welcher von 27,62 Wh auf 32,4 Wh angewachsen ist.

Das neue iPad wird in Silber, Gold und Space Grau ab 399 Euro (32GB + WLAN) erhältlich sein. 128 GByte und WLAN kosten 499 Euro und die LTE-Varianten schlagen mit 559 bzw. 659 Euro zu Buche.

Quelle: Pressemitteilung

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

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1 Antwort

  1. Snooty sagt:

    Da will man einfach ohne viel Mühe Geld verdienen. Es steckt ja quasi nur altes drin – klingt sogar fast so, als ob man noch alte Displays loswerden müsste.

    Wird sich sicher trotzdem gut verkaufen.

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