Hersteller-eigene Radeon RX Vega verspätet

Vega Grafikkarten mit eigenem statt Referenzkühler wohl erst ab Mitte Oktober

ASUS ROG Strix RX Vega64 OC Edition

Nach einem Bericht aus Frankreich werden die ersten Radeon RX Vega Grafikkarten mit eigenen Kühlern von den verschiedenen Herstellern wie ASUS, Sapphire, XFX, etc. erst ab Mitte Oktober in den Handel kommen – eine relativ lange Zeit seit der Vorstellung Ende Juli und der ersten Verfügbarkeit der Referenzmodelle Mitte August.

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Momentan gibt die AMD Radeon RX Vega Grafikkarten immer noch lediglich mit den von AMD zur Verfügung gestellten Referenzkühlern – mit Radiallüfter oder Komplettwasserkühlung.
Zudem sind sogar die aktuell erhältlichen Vega 56 und 64 nur zu überhöhten Preisen erhältlich. Die Radeon RX Vega 56 war für 399 US-Dollar angekündigt worden, kostet hierzulande aber momentan mindestens 500 Euro. Die günstigste (luftgekühlte) Radeon RX Vega 64 sollte eigentlich $499 kosten, ist in Deutschland aber kaum für weniger als 600 Euro zu bekommen.
Zudem sind bislang auch kaum Hersteller-spezifische Modelle offiziell angekündigt worden. Einzige Ausnahme scheint die „ASUS ROG Strix RX Vega 64 OC Edition“ mit LED-Beleuchtung zu sein, die Anfang August schon vorgestellt wurde und Anfang September erscheinen sollte. Allerdings ist auch diese immer noch nirgendwo zu haben.
Wir hatten auch bereits berichtet, dass es noch bis Oktober dauern könnte, bis eventuelle Lieferengpässe der Radeon RX Vega Grafikkarten behoben sein würden. Aktuell werden die meisten Vega-Modelle mit Referenzkühler zwar als lieferbar gekennzeichnet, aber wie gesagt zu deutlich höheren Preisen als angekündigt.
Gründe sind zum Einen die zu geringen Liefermengen und zum Anderen die hohe Nachfrage aus der Krypto-Branche, die den PC-Spielern immer noch zu schaffen macht.

Von anonymen Quellen bei den Grafikkkartenherstellern ist nun zu hören, dass man teilweise immer noch auf die einzelnen Chips wartet, um das eigene Design endlich in die Tat umzusetzen. Muster hatte AMD wohl bereits im Juni verteilt, so dass es angeblich nur noch an den Lieferengpässen liegt. Aktuell gibt es wohl immer noch nicht genügend Vega Grafikchips für die eigenen Modelle der verschiedenen Hersteller, lediglich für die Refernzmodelle.

Quelle: Hardware.fr

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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