Apple gibt zu: iPhones werden langsamer

Gewolltes Heruntertakten soll Akku älterer iPhone Modelle schonen

Apple hat gestern zugegeben, was schon länger gemutmaßt wurde: iPhones werden mit der Zeit absichtlich langsamer. Der Grund sei aber nicht, die Anwender zum Kauf eines neuen Modells zu bewegen, sondern um die Akkulaufzeit zu erhalten und dauerhaft zu stabilisieren, statt den Akku nach zwei oder mehr Jahren unbedingt austauschen zu müssen.

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Anwender hatten berichtet, dass der Chip des iPhone 6 nur noch mit 600 MHz taktet, aber die Takrate nach Austausch des Akkus plötzlich wieder bei 1400 MHz lag. Deshalb wurde Manipulation seitens Apple vermutet. Dies hat der Hersteller nun bestätigt.

Dieses Feature sei laut Apple im Laufe des letzten Jahres für iPhone 6, iPhone 6s und iPhone SE eingeführt worden, um die Akkulaufzeit auch über Jahre stabil zu halten und außerdem verhindern, dass sich das iPhone bei kalter Umgebung abschaltet. Das iPhone 7 wurde mit dem Update auf iOS 11.2 ebenfalls in dieses „Feature“ einbezogen worden und weitere Geräte werden mit späteren Updates auch davon betroffen sein.

Die Lösung? Als iPhone-Nutzer muss man entweder mit der niedrigeren Leistung seines zwei Jahre oder älteren iPhones leben oder etwas investieren – sei es in einen Akkutausch oder ein neues Modell.

Quelle: The Verge

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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