Elephone S8 im Test: Elefantöse Dimensionen - Seite 5

Smartphone mit wenig Rahmen und traditionellem 16:9-Format für ca. 200 Euro

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Sonstige Anmerkungen

Die Steuerung des Elephone S8 ist ab Werk sehr gewöhnungsbedüftig. Denn es gibt zwar einen funktionsfähigen Home-Button, aber keine physischen oder kapazitiven Tasten für Zurück und den App-Switcher. Deswegen ist der Home-Button vierfach belegt. Einmal kurz Drücken aktiviert die Zurück-Funktion. Zweimaliges Drücken wiederum aktiviert den klassischen Home-Befehl. Hält man den Button lange gedrückt, aktiviert man den App-Switcher. Außerdem kann der Button auch als Fingerabdruckscanner verwendet werden.

Wir fanden diese Mehrfachbelegeung des Homebuttons weniger ansprechend und schalteten im System die Einblendung der üblichen Software-Buttons ein. Der Bildschirm ist dafür schließlich ausreichend in der Größe. Verkehrt ist die Idee von Elephone allerdings auch nicht, so dass die Affinität zu dieser Art der Bedienung sicherlich je nach Nutzer variieren dürfte.

Als Akkulaufzeit konnten wir via PCMark ca. 6 Stunden ermitteln. Das passt zu dem verhältnismäßig großen und hochauflösenden Bildschirm mit 6 Zoll Diagonale und 2560×1440 Pixeln. Im Vergleich mit anderen Smartphones wünscht sich das Elephone S8 aber schneller den Gang zur Steckdose. Wer das Smartphone also am Tag häufig einsetzt, wird jeden Abend aufladen müssen.

Der Fingerabdruckscanner des Elephone S8 arbeitet wie er soll: zuverlässig. Hier gibt es also keine Auffälligkeiten zu berichten.
Was zu kommentieren bleibt, ist der Lautsprecher. Oft enttäuschen günstige Smartphones aus China hier mit einem sehr laschen, blechernen Klang. Auch der Lautsprecher am Elephone S8 ersetzt sicherlich keinen Bluetooth-Speaker, bietet aber einen soliden Sound.

Was die Software betrifft, so nutzt Elephone für das S8 ein nur leicht angepasstes Android. So gibt es im Gegensatz zu den meisten Oberflächen chinesischer Hersteller einen App-Drawer.
Durch den Hersteller wurden einige zusätzliche Gesten implementiert und einige abweichene Apps vorinstalliert – etwa ein eigener Browser oder eine spezielle Anwendung für Notizen.
Insgesamt düften die wenigsten Nutzer mit dem Betriebssystem aber ein Problem haben. Auch wenn das System auf Deutsch zur Verfügung steht, verbleiben allerdings einige englischsprachige Texteinblendungen – etwa wenn man das Smartphone zum Laden anschließt.

André Westphal

Redakteur

1 Antwort

  1. the screen – except for the chin at the bottom

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