Umidigi Z2 im Test: Der Notch in der Mittelklasse

Smartphone für weniger als 250 Euro mit zwei Dual-Kameras

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Der chinesische Hersteller Umidigi legt mit dem neuen Z2 ein Mittelklasse-Smartphone vor, welches nicht nur mit seinem Preis punkten will. So bietet man ein Display, das fast die gesamte Vorderseite bedeckt. Der Notch an der Oberseite ist sogar kleiner als etwa beim Xiaomi Mi 8. Ob das Smartphone mit sowohl einer Dual-Kamera an der Rück- als auch der Vorderseite rundum überzeugen kann, wollen wir im Test herausfinden.

Einführung

Umidigi zählt zu den chinesischen Smartphone-Herstellern, die mit ihren Geräten immer mehr auch gen Westen schielen. Günstige Preise bei ordentlicher Ausstattung sollen importierfreudige Kunden locken. Da reihen sich dann auch die beiden recht frischen Z2 und Z2 Pro ein. Zum Testen hat uns der Hersteller freundlicherweise ein Z2 zur Verfügung gestellt.

Geliefert wird das Umidigi Z2 in einem recht edel gestalteten Karton, der keinerlei Vermutungen erweckt, dass es sich hier um ein eher günstiges Modell handeln könnte. Und auch die technischen Daten lesen sich sehr ordentlich. Schlüsseln wir deswegen doch rasch einmal die wichtigsten Spezifikationen auf.

Technische Daten Umidigi Z2

  • Bildschirm: 6,2 Zoll IPS-LCD, Format 19:9 (2.246×1.080 Pixel)
  • SoC: MediaTek Helio P23 MT6763V, Octa-Core (4x 2,0 GHz ARM Cortex-A53, 4x 1,5 GHz ARM Cortex-A53)
  • GPU: PowerVR GT71 MP2, 700 MHz
  • RAM: 6 GByte LPDDR4X
  • Speicherplatz: 64 GByte (erweiter via microSD um bis zu 256 GByte)
  • OS: Android 8.1 (Oreo)
  • Hauptkamera: zweimal 16+8 Megapixel, Blende f/2.0, Dual-LED-Blitz, PDAF, 1080p-Video mit 30 fps
  • Frontkamera: 16+8 Megapixel, f/2.0, 1080p-Video
  • Schnittstellen: Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.2, NFC, 4G LTE (mit Band 20), GPS, Dual-SIM, USB Typ-C (2.0), microSD
    Akku: 3.850 mAh (fest verbaut)
  • Abmessungen / Gewicht: 153,4 x 74,4 x 8,3 mm / 165 Gramm
  • Sonstiges: Fingerabdrucksensor an der Rückseite, Gehäuse aus Metall und Glas, kein 3,5-mm-Audio, Schnellaufladung
  • Preis: ca. 235 Euro

Wir haben für unseren Test die wohl interessanteste Farbvariante des Umidigi Z2, Twilight, genauer gemustert. Das Design erinnert an der Vorderseite am ehesten an das Apple iPhone X, welches die Aussparung im Display an der Oberseite, den sogenannten Notch, salonfähig machte. Die Rückseite mit der besonderen Farbvariante hat sich eher an Modellen von Honor orientiert. Allerdings ändern sich die Farben nicht je nach Lichteinfall, da es sich um eine einfache Lackierung und nicht um mehrere untereinander liegende Schichten handelt.

Im Rahmen unseres Tests schauen wir uns nun im ersten Schritt Ausstattung und Verarbeitung des Umidigi Z2 etwas genauer an. Was folgt, ist der Blick in synthetische Benchmarks (AnTutu, Geekbench, GFXBench, 3DMark, PCMark). Auch zur Kamera und natürlich dem Bildschirm äußern wir uns anschließend. Im Fazit fassen wir dann am Ende zusammen, ob das Umidigi Z2 zu seinem ausgerufenen Preis eine Empfehlung wert ist.

André Westphal

Redakteur

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