AMD Radeon 600 Serie für Komplettsysteme

Noch eine Polaris-Neuauflage: Neue Mainstream-Grafikkarten für PCs & Laptops

Bereits im Mai war die Radeon RX 640 in einem AMD-Grafiktreiber aufgetaucht, jetzt ist die Radeon 600 Serie offiziell. Wie erwartet handelt es sich um eine weitere Neuauflage von Grafikkarten auf Basis der mittlerweile betagten, aber erfolgreichen ‚Polaris‘ Architektur, die in der Mittel- bzw. Einsteigerklasse immer noch für ordentliche Leistung sorgen kann.

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AMD listet insgesamt fünf Modelle der Radeon 600 Serie: Radeon 610, 620, 625 und 630 sowie die Radeon RX 640. Alle basieren auf der ‚Polaris‘ Grafikarchitektur (Graphics Core Next 4.0)). Während letztere eine vor allem durch eine halbierte Speicherschnittstelle abgespeckte Variante der Radeon RX 550 darstellt, sollen die anderen Modelle sogar auf der noch etwas älteren ‚Oland‘ Generation beruhen. Diese erschien erstmals vor sechs Jahren als Radeon HD 8570 bzw. 8670, kam damals noch aus der 28-Nanometer-Fertigung und wurde im Laufe der Zeit mehrfach neu aufgelegt als Radeon R5 240/250, dann als R5 330/340/350, später als R5 430/435 und zuletzt als Radeon 520.

Die folgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick über die Spezifikationen der AMD Radeon 600 Serie.

AMD Radeon 600 Serie
Radeon RX 640 Radeon 630 Radeon 625 Radeon 620 Radeon 610
Shader-Einheiten 512/640 512 384 384/320 320
Textureinheiten 40 32 24 24/20 20
ROP 16 8 8 8 4
RAM 4 GB GDDR5 4 GB GDDR5 4 GB GDDR5 4 GB DDR3/GDDR5 4 GB GDDR5
RAM-Interface 64 bit 64 bit 64 bit 64 bit 64 bit

Während Radeon RX 640 und Radeon 630 sowohl für Desktop-PCs als auch Notebooks gedacht sind, zielt AMD mit Radeon 610, 620 und 625 lediglich auf den Einsatz in Laptops. Die Grafikkarten und -chips sollten bereits verfügbar und in Kürze in günstigen Komplettsystemen sowie Notebooks zu finden sein.

Quelle: AMD

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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