Intel „Comet Lake“ wohl sehr stromhungrig

Angeblich kommt neue 10-Kern-CPU unter Last über 300 Watt

Zunächst erwartete man die nächste Intel Core Generation von Desktop-CPUs („Comet Lake“) Anfang diesen Jahres, aber später hieß es dann April. Auf der CES in Las Vegas glänzte „Comet Lake“ dann auch durch Abwesenheit, obwohl die Mainboard-Hersteller wohl schon bereit sind mit ihren neuen LGA1200-Hauptplatinen. Aber Intel kämpft angeblich mit zu hohem Stromverbrauch.

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Wie ComputerBase aus Reihen der Motherboard-Hersteller erfahren haben will, soll das neue Flaggschiff unter den Desktop-Prozessoren von Intel, der vermeintliche Core i9-10900(K) mit zehn Kernen plus Hyper-Threading für 20 Threads gleichzeitig, unter Volllast die Grenze von 300 Watt Leistungsaufnahme überschreiten. Diese CPU soll unter maximaler Belastung 4,9 GHz Turbotakt auf allen Kernen erreichen und dies führe aktuell noch zu enormer Stromaufnahme und Abwärme. Das wiederum habe Auswirkungen auf die Spannungswandler des Mainboards und auch den Prozessorkühler.

Mit der nominellen „Thermal Design Power“ (TDP) hat dieser Extremfall nichts mehr zu tun, denn auch der Core i9-10900 mit zehn Kernen soll bei 125 Watt bleiben. Aber hier rächt sich, dass Intel auch bei der „Comet Lake“ Generation noch auf die 14-Nanometer-Fertigung setzen muss, weil die 10-nm-Technologie wohl noch nicht bereit ist für große Stückzahlen, wie sie von Intel bei den Desktop-CPUs seit je her gefordert sind.

Man muss also weiter warten auf die nächste Intel Core Generation von Desktop-CPUs und man rechnet nun mit mindestens April, aber wohl eher Mai bzw. Juni zur Computex in Taiwan.

Quelle: computerbase.de

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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