BenQ ScreenBar Schreibtischlampe im Test - Seite 3

Platzsparende Monitor-Lampe mit großem Ausleuchtungspotential

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Betrieb

Die BenQ ScreenBar besitzt vier Touchfelder für die Bedienung. Das ganz rechte Feld schaltet die Lampe ein und aus, so dass noch drei Tasten für Funktionen übrig bleiben. Ebenfalls sichtbar auf dem Foto ist der Umgebungslichtsensor, der fast mittig angebracht wurde.

Alle Tasten reagierten gut auf die gewünschten Eingaben und trotzdem bleibt eine Touchbedienung immer etwas schwammiger, als das bei Tasten mit einem richtigen Druckpunkt der Fall wäre.

Touchbedienung

Den automatischen Dimmermodus haben wir getestet und er funktioniert auch wie beschrieben. Die Helligkeit wird bei dunklerer Umgebung zum Beispiel gedimmt und auch die Farbtemperatur angepasst. Bei hellerer Raumausleuchtung erstrahlt die Lampe entsprechend bei voller Helligkeit. Bei ständig wechselnden Lichtsituationen kann dies durchaus praktisch sein.
Die manuelle Einstellung der Helligkeit und auch der Farbtemperatur ist allerdings so einfach, dass wir diese Funktion nur für den Review getestet und für den Dauerbetrieb nur manuelle Anpassungen vorgenommen haben.

Die Farbtemperatur kann in acht Stufen von 6500 bis 2700 Kelvin angepasst werden. Warme Farben empfiehlt BenQ zur Entspannung und kalte Farben fürs konzentrierte Arbeiten. Für die Änderung wird ein Finger auf die Taste gelegt und gedrückt gehalten. Bei der gewünschten Position wird der Finger entsprechend gehoben. Die Lampe durchläuft so lange das Spektrum vom warmweiß zu kaltweiß und nach einem kurzem Finger heben auch wieder zurück, bis der Finger entsprechend entfernt wird.

Bei der Helligkeit gibt es sogar 15 Stufen. Die Einstellung erfolgt identisch. Die Lampe läuft alle Stufen von sehr hell bis dunkeln und nach einem erneuten Auflegen auch wieder zurück, bis der Finger an der gewünschten Position entfernt wird. Die Lampe flackert bei jedem Schritt kurz, wir konnten allerdings nur etwa 10 und nicht 15 Stufen zählen, was in der Praxis aber immer noch mehr als ausreichend ist. Insgesamt empfanden wir die geringste Helligkeitsstufe noch etwas zu hell in vollständig abgedunkelten Räumen.

BenQ gibt an, dass ein Bereich von 35 x 74 cm mit 500 Lux beleuchtet werden kann. Ob dieser Wert erreicht werden kann, konnten wir nicht messen. Wir empfanden die Lampe aber als ausreichend hell, die einen Schreibtisch problemlos ausleuchten kann. Der Schreibtisch auf dem Bild ist ab dem Monitor etwa 55 cm tief und 180 cm breit. Auch wenn die Helligkeit an den Seiten etwas abnimmt, konnte die Lampe den gesamten Bereich gut ausleuchten. Sie leuchtet also nicht nur punktuell den Bereich direkt vor dem Monitor aus.

Gleichzeitig verspricht der Hersteller, dass keine störenden Reflexionen am Bildschirm des Monitors erzeugt werden. Wir haben dafür ein Bild mit einem ausgeschalteten Monitor gemacht um zu zeigen, in welchen Bereich der eigentlich schwarze Bildschirm etwas heller dargestellt wird.
Die Auswirkungen sind minimal vorhanden und könnten bei Anwendern mit farbkritischen Arbeiten eventuell zu Beeinträchtigungen führen. Der Normalanwender wird dagegen keine negativen Effekte feststellen können und tatsächliche störenden Reflexionen wurden zu keinem Zeitpunkt erzeugt.

Sehr geringe Reflexionen auf dem Bildschirm

Christian Kraft

Redakteur

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