Ryzen 7 4700G beherrscht „Doom Eternal“

Neue AMD "Zen 2" APU spielt Games flüssig ohne diskrete Grafikkarte

Der Ryzen 7 4700G war schon im Mai erstmals aufgetaucht und AMD hat die neuen „Zen 2“ APUs mit integrierter ‚Vega‘ Grafikeinheit diesen Monat endlich vorgestellt. Wie leistungsfähig diese APUs sind, ist allerdings immer noch offen, denn sie sind noch nicht offiziell erhältlich. Nun sind Videos aufgetaucht, die die Bildwiederholraten des Ryzen 7 4700G in aktuellen Games zeigen.

Anzeige

Intel hatte bereits im Juni seinen kommenden „Tiger Lake“ Mobilprozessor mit integrierter Intel Xe Grafikeinheit kurz demonstriert, als man im bekannten Spiel „Battlefield V“ stabile 30 oder mehr Bilder pro Sekunde erreichte bei einer Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten sowie hoher Bildqualtität bei DirectX 11. Das lässt hoffen auf akzeptables Gaming selbst bei flachen und leichten Notebooks, für die die neuen Intel „Tiger Lake“ CPUs gedacht sind.

Die neuen AMD Ryzen 4000G APUs sollen dagegen in Desktop-PCs eingesetzt werden, sind aber praktisch Desktop-Versionen der bekannten Ryzen 4000H Mobilprozessoren für Notebooks. Jetzt hat ein Anwender einen Ryzen 7 4700G in die Finger bekommen und diesen mit diversen Spielen getestet. Dabei wurden die Gaming-Einstellung und Bildwiederholraten protokolliert und in Videos festgehalten bzw. demonstriert.

Interessantestes Beispiel ist das neue, erst im März diesen Jahres eingeführte „Doom Eternal“ von id Software. Dieser Action-Shooter setzt als Mindestvoraussetzungen bezüglich Grafik eine AMD Radeon R9 280 oder Nvidia GeForce GTX 1050 Ti voraus. Kann die integrierte „Vega 8“ Grafikeinheit mit 512 Shader-Einheiten hier bestehen bei einigermaßen akzeptabler Bildqualität?

Im Video wurde für „Doom Eternal“ eine Auflösung von 1920×1080 (FullHD) sowie zunächst hohe Details gewählt und das Spiel lief dabei mit rund 45 Bildern pro Sekunde (Bps). Nur bei Nahkampfszenen, wenn die Gegner in höheren Details dargestellt werden, fiel die Bildwiederholrate auf etwa 37 Bps. Stellt man dagegen die Auflösung etwas herunter auf 70 Prozent mit mittleren Details, erreicht man problemlos 55 bis 60 Bps.

 

Quelle: TechEpiphany Benchmarks

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

Eine Antwort

  1. Schluri sagt:

    Würd mich interessieren wie hoch der Verbrauch ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.