Intel Xe Grafik kann „Battlefield V“

Notebook mit "Tiger Lake" CPU & integrierter Xe GPU mit 30 FPS bei 1080p

Intel wird bekanntlich im Laufe diesen Jahres seine ersten „Tiger Lake“ Mobil-CPUs mit integrierter Intel Xe Grafikeinheit (Gen.12) bringen und jetzt hat einer der Chefstrategen bei Intel ein solches System im Video beim Spielen von „Battlefield V“ gezeigt. Dabei zeigte insbesondere die integrierte GPU eine sehr ordentliche Performance bei recht hoher Bildqualität.

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Ryan Shrout, „Chief Performance Strategist“ bei Intel, betont dabei, dass es sich hier um ein besonders flaches und leichtes Notebook handelt, das mit dem „Tiger Lake“ Mobilprozessor und integrierter Intel Xe Grafikeinheit eine solche Leistung zeigt. Ein Gaming- oder Allround-Notebook und insbesondere Laptops mit diskretem Grafikchip sollten also nicht zum Vergleich herangezogen werden.

Angaben zu den Spezifikationen des Prozessors wurden leider nicht gemacht, aber nach bisherigem Kenntnisstand verfügt die integrierte Intel Xe-LP iGPU über 96 Execution-Units, was auf 768 Shader-Einheiten hinausläuft. Erwähnt wurde allerdings, dass es sich noch um frühe Grafiktreiber handelt.

Intel „Tiger Lake“ Notebook Seite

Im Video wurden aber die Systemeinstellungen von „Battlefield V“ gezeigt, nämlich eine Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten sowie hohe Bildqualtität bei DirectX 11. Dabei erreichte das Notebook stabile 30 oder mehr Bilder pro Sekunde, so dass dieser Toptitel durchaus spielbar war mit einer integrierten Grafikeinheit von Intel.

Die Systemanforderungen von „Battlefield V“ nennen übrigens Grafiklösungen wie GeForce GTX 660 oder 1050 bzw. Radeon RX 560 als Minimum, so dass die Intel Xe iGPU hier also mindestens auf deren Nivea liegt. Vorherige Benchmark-Resultate der Intel DG1 auf Basis der Xe Grafikarchitektur hatten diese noch unterhalb von Radeon RX 560 oder GeForce GTX 750 Ti positioniert, aber immerhin ist Intels 12. iGPU-Generation doppelt so schnell wie die integrierte Grafikeinheit der aktuellen Intel „Ice Lake“ Mobilprozessoren.

Quelle: Ryan Shrout @ Twitter

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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