„Smart Access Memory“ für AMD X470 & B450

Neue BIOS-Updates ermöglichen SAM auch für ältere Mainboards

AMD hat kürzlich „Smart Access Memory“ eingeführt, durch die Ryzen 5000 CPUs Zugriff auf den kompletten Speicher der Radeon RX 6800 Grafikkarten bekommen, was zu Leistungsvorteilen von bis zu 13 % führen soll. Dies war ursprünglich auf aktuelle Mainboards mit AMD X570 oder B550 Chipsätzen beschränkt, aber jetzt geht es durch BIOS- und AGESA-Updates auch mit X470- und B450-Mainboards.

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AGESA ist Teil des BIOS und steht für „AMD Generic Encapsulated Software Architecture“. Die Software steuert unter anderem die Initialisierung von Prozessor, Hauptspeicher und HyperTransport-Controller des Chipsatzes. AGESA ist praktisch die Basis jedes BIOS von Sockel-AM4 Mainboards und wird von AMD regelmäßig aktualisiert.

Nun hat AMD das „AGESA v2 1.1.0.0 Update“ ausgerollt und einige Mainboard-Hersteller wie ASRock und MSI haben bereits neue (Beta-)BIOS-Versionen auf dieser Basis zur Verfügung gestellt. Und damit ist die „Smart Access Memory“ (SAM) Technologie auch auf Mainboards mit X470 oder B450 Chipsets aktivierbar.

Dies hat ein Anwender mit einem AMD Ryzen 9 5950X Prozessor auf einem ASRock B450 Steel Legend Mainboard mit einer AMD Radeon RX 6800 Grafikkarte ausprobiert und in einem Video gezeigt.

 
Trotzdem ist das aber wohl weiterhin nur mit einer CPU aus der Ryzen 5000 Serie und einer Radeon RX 6000 Grafikkarte möglich. Allerdings arbeitet AMD bereits mit Intel und Nvidia an Lösungen, um SAM auch für Core CPUs und GeForce Grafikkarten zu ermöglichen, wenn sie mit AMD-Komponenten kombiniert werden.

Quelle: Computerbase

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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