AMD „Smart Access Memory“ bald auch für Intel & Nvidia

Beschleunigungstechnik soll nicht auf AMD Ryzen mit Radeon beschränkt bleiben

Mit den neuen Radeon RX 6800 und 6900 Grafikkarten hatte AMD die „Smart Access Memory“ (SAM) Technologie eingeführt, die bislang aber nur mit Ryzen 5000 CPUs und Radeon RX 6000 Grafikkarten in Kombination genutzt werden kann. Dies soll allerdings nicht so bleiben und künftig auch für Intel-CPUs und Nvidia-Grafikkarten möglich sein, wenn diese mit AMD-Komponenten kombiniert werden.

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Bei der „Smart Access Memory“ (SAM) Technologie kann der (AMD Ryzen 5000) Prozessor direkt auf den Speicher der (AMD Radeon 6000) Grafikkarte zugreifen, was laut AMD zu Leistungsvorteilen von bis zu 13 Prozent führen kann. In den ersten Tests letzte Woche konnte diese Hardware-Zusammenstellung allerdings kaum nennenswerte Vorteile zeigen, aber dies kann sich im Laufe der Zeit durch Treiber-Updates oder andere Optimierungen auch noch ändern. Trotzdem hatte Nvidia bereits vor zwei Wochen bestätigt, ebenfalls an dieser Technik zu arbeiten, da sie Teil der PCI Express Spezfikationen sei und die eigenen Grafikkarten dies grundsätzlich bereits unterstützen. Die Funktionalität soll mit zukünftigen Treiber-Updates aktiviert werden.

Nun erklärte AMD, dass man selbst bereits mit Intel und Nvidia arbeite, um SAM auch für Systeme mit Intel-CPUs und Radeon 6000 Grafikkarten sowie für Computer mit Ryzen 5000 CPUs und GeForce Grafikkarten möglich zu machen. Allerdings sei dafür noch einiges an Entwicklungsarbeit und Optimierung notwendig, um damit mehr Performance herauszuholen.

Wann SAM auch für PCs mit Intel- oder Nvidia-Hardware kommt, ist noch unklar.

Quelle: Guru3D

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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