Home-Office sorgt für Lieferengpässe bei Druckern

Corona-Krise sorgt für unerwarteten Boom

Wer aktuell im Home-Office arbeiten kann, der nutzt diese Möglichkeit sicherlich auch. Das bedeutet aber auch, dass im eigenen Wohnraum ein entsprechender Arbeitsplatz vorhanden sein muss. Dazu zählen neben einem Desktop-PC oder Notebook andere Komponenten wie ein Monitor, Maus und Tastatur, Webcam, Headset, Scanner, Drucker und mehr. In Deutschland gibt es nun aufgrund des Home-Office-Booms Lieferengpässe bei günstigen Tintenstrahl-Druckern.

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Dabei steigen die Preise für die Modelle, welche noch zu haben sind. Auch Webcams und Headsets sind teilweise immer noch ausverkauft. Verantwortlich ist natürlich die Pandemie, welche eben dafür sorgt, dass viele Menschen von zu Hause aus arbeiten. Auch das Homeschooling bzw. der Fernunterricht haben dadurch enorm zugenommen. Die steigende Nachfrage nach entsprechendem Equipment betrifft nicht nur Deutschland und so wird die Lieferkette stark belastet und es kommt zu Engpässen.

Auch im ersten Quartal 2021 werde man daher die Nachfrage nicht decken können. Um zumindest die produzierten Einheiten schneller ausliefern zu können, greifen viele Hersteller auf Luft-, statt auf Seefracht zurück. Das treibt die Kosten für die Logistik in dei Höhe – was an die Kunden weitergegeben wird. Der Fehler des Handels und der Hersteller war offenbar, dass der zweite Lockdown so nicht vorausgesehen worden ist. Man rechnete im Sommer noch nicht damit, dass es gegen Ende 2020 bzw. Anfang 2021 weiterhin so eine hohe Nachfrage nach Home-Office- bzw. Homeschooling-Produkten geben würde.

Das Resultat ist, dass deutsche Kunden häufig entweder warten müssen bis der Drucker ihrer Wahl wieder zur Verfügung steht – oder ein Aufpreis in Kauf genommen werden muss.

Quelle: FAZ

André Westphal

Redakteur

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