Nvidia drosselt Mining-Leistung der GeForce-Modelle und veröffentlicht Mining-Karten

Zielgruppen sollen separat versorgt werden

Nvidia wird über die Treiber und weitere Maßnahmen die Mining-Leistung seiner GeForce-Grafikkarten absichtlich drosseln. Dies betrifft als erstes die neu eingeführte GeForce RTX 3060, welche ab dem 25. Februar 2021 in den Handel kommt. Parallel wird man dedizierte Grafikkarten nur für das Mining veröffentlichen. Auf diese Weile will man auch verhindern, dass Gamer dauerhaft in die Röhre gucken, weil sie keine GPUs mehr im Handel erstehen können.

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Die GeForce RTX 3060 soll daher nur etwa 50 % der Hashrate erreichen, die sonst ohne die künstlichen Einschränkungen möglich wäre. Ob es möglich sein wird die Einschränkungen durch Tricks zu umgehen, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Den Minig-Markt will Nvidia jedenfalls stattdessen über sogenannte Cryptocurrence-Mining-Prozessoren (CMPs) versorgen. Dabei handelt es sich um GPUs, die keine Grafik mehr rendern können und denen sogar entsprechende Anschlüsse für Monitore fehlen. Sollen allein auf das Mining ausgelegt sein. Das zeigt sich auch in reduzierten Spitzenspannungen. Partner wie Asus, EVGA und MSI werden die Mining-Karten anbieten. Ob der Plan aufgeht, lässt sich aber noch nicht sagen. Denn dafür müssen die Verkaufspreise der CMPs passen. Ansonsten werden Miner wohl weiter zu regulären Grafikkarten greifen.

Bereits veröffentlichte Grafikkarten will Nvidia im Übrigen nicht drosseln. Das könnte sonst sicherlich auch zu rechtlichen Problemen führen. Nvidia selbst hat zusätzlich erklärt, dass Minder die Einschränkungen der neuen GeForce-Modelle nicht einfach umgehen könnten. Da finde über mehrere Ebenen hinweg ein Handshake statt, der das verhindere.

Quelle: Hardwareluxx

André Westphal

Redakteur

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