Google Pixel 6 soll für das SoC eine Eigenentwicklung nutzen

Prozessor soll unter der Bezeichnung "Whitechapel" laufen

Google wird 2021 natürlich ein neues Pixel-Smartphone veröffentlichen. Aktuellen Berichten zufolge soll der Hersteller dabei erstmals nicht auf einen Prozessor von Qualcomm, sondern auf eine Eigenentwicklung zurückgreifen. Der Chip laufe unter dem Codenamen „Whitechapel“ bzw. der Bezeichnung GS101. Zuvor hatte der CEO des Unternehmens, Sundar Pichai, bereits angedeutet, dass Google zukünftig tiefergehende Investitionen in Hardware tätigen werde.

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Zudem äußerte Pichai, dass Google eine „großartige“ Roadmap für 2021 in petto habe. Gerüchte um ein eigenes SoC flammten dabei bereits 2020 auf, intensivieren sich jedoch nun. Die neuen Prozessoren von Google sollen natürlich auf der ARM-Architektur basieren und sich nicht nur für Smartphones eignen. Auch Ableger für die Chromebooks seien geplant. Da würde Google also dann ganz ähnlich verfahren wie Apple mit seinen eigens entwickelten M1-Chips.

Angeblich habe Google für die Entwicklung mit Samsung kooperiert, sodass es auch Gemeinsamkeiten zu den Exynos-SoCs der Südkoreaner geben könnte. Die Plattform von Google trage dabei den übergreifenden Codenamen „Slider“. Erste Smartphones auf Basis dieser Plattform sollen unter den Codenamen „Raven“ und „Oriole“ laufen. Eines der Geräte könnte als Pixel 6 auf den Markt kommen und wäre dann wohl das erste Modell mit dem neuen Whitechapel-SoC.

Google selbst enthält sich natürlich eines Kommentars. 2021 dürfte es jedoch schwierig sein, überhaupt Chips in ausreichender Stückzahl zu erhalten. Denn Lieferengpässe plagen aktuell die gesamte Branche.

Quelle: 9to5Google

André Westphal

Redakteur

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