Apple iPad mit OLED-Display wohl erst ab 2023

Erstes Modell könnte ein iPad Air sein

Apple soll bereits Pläne für iPads mit OLED-Displays haben. Aktuell sind es ja noch LC-Displays mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die man in Cupertino etwa für seine iPad Pro verwendet. OLED würde die Bildqualität nochmals steigern. Allerdings soll es erst 2023 so weit sein. Für 2022 wolle Apple aktuellen Berichtenzufolge noch bei LC-Bildschirmen mit Mini-LED-Technologie verharren.

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Das erste iPad mit OLED-Bildschirm werde angeblich ein iPad Air mit 10,9 Zoll Diagonale. Da es bis 2023 aber noch eine ganze Weile hin ist, sind diese Prognosen mit Vorsicht zu genießen. Generell nimmt man bei den Analysten von Display Supply Chain an, dass der OLED-Markt in den nächsten Jahren weiterhin wachsen werde und bis 2025 ein Marktvolumen von 60,6 Mrd. US-Dollar erreichen sollte. Das werde stark daran liegen, dass OLED-Displays verstärkt in Smartphones, Notebooks, PC-Monitoren und eben auch Tablets zum Einsatz kommen.

Andere Marktforscher bleiben bei der Ansicht, dass Apple schon 2022 ein iPad mit OLED-Display vertreiben könnte. Demnach werde Apple auch seine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung nicht für die iPad Air einführen, sondern nächstes Jahr bereits auf OLED umsatteln. So sei Apple angeblich nicht völlig zufrieden mit Mini LED, weil die Hintergrundbeleuchtung immer noch keine perfekte, homogene Ausleuchtung erlaube. Das bleibt eben OLED dank selbstleuchtender Pixel vorbehalten.

Quelle: Display Supply Chain

André Westphal

Redakteur

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