Praxistest
Für einen Performance-Überblick haben wir den AERO 5 Pro Mini-PC mit dem webbasierten UserBenchmark getestet.
Auf die üblichen Grafiktests haben wir bewusst verzichtet, da diese keinen Mehrwert bieten würden. Fürs Gaming oder andere grafikkartenlastige Anwendungen ist dieser PC nicht gemacht und kann für diesen Bereich auch in keiner Weise empfohlen werden.
Die Power der CPU ist zusammen mit dem vergleichsweise schnellen RAM und der M.2 SSD für viele Alltagssituationen völlig ausreichend. Im Internet surfen, Dokumente schreiben oder bearbeiten, Videos von Netflix oder Amazon Prime in 4K abspielen und alle anderen vergleichbaren Tätigkeiten konnte der Mini-PC problemlos erledigen. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass das System bei diesen Anwendungen ruckelte oder Wartezeiten in Kauf genommen werden mussten.
Als störend empfunden haben wir dagegen den Lüfter des Mini PCs. Dieser befindet sich unter den restlichen Komponenten in einem Bereich, der nicht geöffnet und daher auch nicht ohne weiteres ausgetauscht werden kann. Der Lüfter war im üblichen Betrieb nur wenige Sekunde vollständig lautlos, er lief daher fast durchgängig. Dabei wurde ein mittellautes Lüftergeräusch erzeugt. Kein störender fiepender oder surrender Ton, sondern ein eher dumpfes Lüfterrauschen.
Trotzdem empfanden wir dieses Geräusch schon als störend, da wir ansonsten nur mit Systemen arbeiten, die im üblichen Betrieb fast lautlos arbeiten, aber natürlich auch deutlich größer sind. Anwender, die zum Beispiel bei modernen Laptops ein durchgängiges Lüfterrauschen nicht mögen und gezielt nach einem größtenteils lautlosem Exemplar suchen, dürften daher auch mit diesem Mini-PC nicht glücklich werden.
Der Stromverbrauch war bei dem AERO 5 Pro Mini-PC dagegen wieder ein sehr positiver Punkt. Im ausgeschalteten Zustand und auch im Modus „Energie sparen“ unter Windows konnten wir keinen Verbrauch mehr messen, obwohl unser Messgerät auch geringe Verbräuche von 0,1 Watt anzeigen kann. Im laufenden Betrieb wurden je nach Belastung zwischen 20 bis 25 Watt verbraucht. Das sind beides extrem gute Werte, die auch von sparsamen Desktop-Systemen kaum erreicht werden können.




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