AMD RDNA 3: Ausblick auf die neue GPU-Architektur

Chiplet-Design mit 50 % mehr Leistung pro Watt

AMD hat im Rahmen seines Financial Analyst Day auch ein wenig über seine kommenden Radeon-Grafikkarten bzw. die zugrunde liegende Architektur RDNA 3 gesprochen. Wiederholt hat man, dass die GPUs im 5-Nanometer-Verfahren entstehen werden. Neu ist aber die Information, dass man auf ein Chiplet-Design setzt. Das bedeutet, dass mindestens einige der Chips nicht nur die GPU, sondern auch andere Subysteme auf einem einzelnen Package bündeln werden.

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Laut AMD werde man sich bei der Leistung pro Watt um 50 % steigern. Die Grafikkarten auf RDNA-3-Basis sollten also wesentlich effizienter sein. Zumindest gilt das dann, wenn AMD Wort halten kann. Erscheinen sollen die neuen AMD Radeon in der zweiten Jahreshälfte 2022. Ebenfalls will AMD auf die nächste Generation seines Infinity Caches setzen. Zusätzlich hat der Hersteller bekräftigt, dass man auf rundum neu gestaltete Compute Units setzen werde.

Die Flaggschiff-GPU, Navi 31 wird Grafikkarten wie die erwartete Radeon RX 7900 XT befeuern. Es heißt, AMD werde bei den neuen Modellen die Zahl der Compute Units eher zugunsten von mehr WGPs (Work Group Processors) einschränken. Die Navi 31 soll beispielsweise 48 WGPs bieten und auf 12.288 Stream-Prozessoren kommen. Sechs MCDs mit 64 MByte Infinity Cache sind zu erwarten. Der Speicher soll über ein 384-bit-Interface angebunden werden.

Die Grafikkarten mit der Navi 31 sollen bis zu 24 GByte VRAM nutzen. Als weitere GPUs sind noch die Navi 32 für etwa die AMD Radeon RX 7700 und die Navi 33 geplant. Es verspricht ein spannender Herbst zu werden, zumal ja auch Nvidia neue Grafikkarten für das Jahr 2022 plant.

Quelle: AMD

André Westphal

Redakteur

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