Stromverbrauch beim Gaming: PlayStation 5 ist besonders gierig

Ein Spiele-PC genehmigt sich allerdings noch mehr Energie

Die Strompreise steigen und mancher Gamer dürfte das auch auf seiner Rechnung deutlich bemerken. Denn während Kühlschränke, Waschmaschinen, Beleuchtung und Co. zunehmend effizienter werden, hat sich bei PCs und Spielekonsolen eine gegenteilige Entwicklung ergeben. Insbesondere potente Grafikkarten ziehen einiges aus der Steckdose. Die Kollegen von Eurogamer haben sich da einmal den Stromverbrauch gängiger Gaming-Hardware im Vergleich betrachtet.

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So gibt es da bei den Spielekonsolen durchaus erhebliche Unterschiede. Im Spielbetrieb zieht eine PlayStation 5 etwa bis zu 220 Watt. Im Falle der Xbox Series X sind es bis zu 210 Watt und bei der Nintendo Switch hingegen nur bis zu 7 Watt – bzw. 6 Watt beim OLED-Modell.

Je nach Ausstattung kann sich ein leistungsfähiger Gaming-Rechner bis zu 800 Watt genehmigen. Alleine PC oder Konsole reichen aber natürlich nicht zum Zocken. Denn es benötigt auch einen Bildschirm. Ein Smart-TV zieht je nach Modell 100 bis 200 Watt, ein Monitor 16 bis 200 Watt. Wer also seiner Leidenschaft häufig frönt, belastet die Stromrechnung entsprechend. Zumal auch im Standby-Betrieb noch Strom benötigt wird.

Wer dann als Rechenbeispiel 3 Stunden am Tag am Gaming-PC mit 600 Watt zockt, zahlt dafür im Jahr über seine Stromrechnung ca. 275,9 Euro – ohne Monitor oder Smart-TV einzurechnen. Theoretisch würde sich wohl das Abonnement eines Cloud-Gaming-Anbieters schnell rechnen, denn dann bliebe nur noch der Verbrauch des jeweiligen Bildschirms übrig. Allerdings fallen hier für hochwertigere Qualitätsstufen bei Google Stadia, Nvidia GeForce Now und Co. natürlich auch wieder Kosten an.+

Die Werte der Kollegen von Eurogamer sind aber natürlich nur Richtwerte. Es gibt etliche Variablen, die den Stromverbrauch beeinflussen. Man will also nur einen groben Fingerzeig geben. Und das ist sicherlich so als Überblick schon ganz spannend.

Quelle: Eurogamer

André Westphal

Redakteur

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