Elegoo Mars 3 Pro 3D-Drucker im Test - Seite 2

Resin-Drucker mit 6,6 Zoll großem 4K-Monochrome-Display

Anzeige

Lieferumfang

Der Elegoo Mars 3 Pro 4K wird sicher verpackt in Schaumstoffteile gehüllt und mit Kratzschutzfolien beklebt geliefert.

Auch die Zubehörteile und Stromkabel sind sinnvoll im Pappkarton angeordnet und unterstützen somit die Transportsicherung.

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Drucker selbst:

  • Druckplattform
  • Kunstharz-Tank
  • USB-Stick (Gebrauchsanweisung, Test-Druckdateien, Slicer Software)
  • Medizinische Masken
  • Einweghandschuhe
  • Ein Kunststoff- und ein Metall-Spachtel
  • Gedruckte Gebrauchsanweisung
  • Einweg-Trichter
  • Ersatzschrauben
  • Stromkabel und Netzteil
  • Ersatz – FEP Folie
  • USB Mini-Luftreiniger mit Aktivkohle
  • Werkzeug-Kit (Metallzange, Inbusschlüssel)
  • (Photopolymer-Harz auf Pflanzenbasis – Translucent Green)

Design

Im Vergleich zu vorhergehenden Geräten der Mars 2 Generation, finden wir bei den Mars 3 Geräten eine optisch deutlich geschwungenere Form. Bei der roten UV-Abdeckung hat dies nur insofern einen funktionellen Einfluss, dass das Bauvolumen um ca. 2 cm angehoben ist.

Die mattschwarze Kunststoff-Basis wird an der Rückseite mit Strom versorgt. Der Einschaltknopf befindet sich dabei an der Vorderseite, neben der USB-Buchse und dem Touchscreen.
Kühlung erfährt der Mars 3 Pro durch seitliche und an der Unterseite befindliche Lüftungsschlitze.

Zur exakten Platzierung des Harz-Tanks finden wir eine passende Aussparung um den UV-LCD Bildschirm.

Direkt neben der Z-Achse befindet sich ein per Gummiabdeckung verschlossener USB-Anschluss.
Dieser kann optional für einen Aktivkohle-Mini-Luftreiniger mit USB-Ventilator verwendet werden.

Insgesamt macht der Drucker einen qualitativ hochwertigen und stabilen Eindruck mit sehr guter Verarbeitungsqualität.

Aufbau und leveln

Entgegen vieler PLA Drucker ist der Elegoo nahezu vollständig vormontiert. Lediglich die Druckplattform muss mit einer Schraube angebracht werden.

Auch das Leveln geht – bedingt durch nur eine Achse – einfach von der Hand. Zunächst wird der Harzwanne mit zwei Schnellschrauben demontiert. Nachdem man ein gewöhnliches DIN A4 Blatt auf den UV-LCD Bildschirm gelegt hat, fährt man anschließend über den Touchscreen den 0-Punkt an.

Daraufhin werden an dem zuvor angebrachten Druckbett zwei Schrauben gelöst. Dies geschieht mit einem der dem Packungsumfang beigefügten Inbusschlüssel. Das Druckbett senkt sich dadurch auf das DIN A4 Papier ab und die beiden Schrauben können wieder festgezogen werden.

Nun wird die Druckplattform über den Touchscreen um 0,1 mm nach oben gefahren und der 0-Punkt neu eingespeichert.

Zuletzt wird die Harzwanne wieder verschraubt.

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

Twitter / Facebook

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.