Ecoflow Delta 3 Max Plus im Detail
Die Ecoflow Delta 3 Max Plus wird in einem stabilen Karton mit viel Polsterung versendet. Bei einem Gewicht von gut 22 Kilogramm und Maßen von 494x242x305 mm ist das auch notwendig.
Ecoflow nutzt einen 2048 Wh starken Full-Tap-Lithium-Eisenphosphat-Akku, wodurch das Brandrisiko minimiert wird. LFP-Akkus mögen allerdings tiefe Temperaturen in der Regel nicht. Dadurch wird die minimale Ladetemperatur auf 0°C aufwärts begrenzt. Unterhalb von 0°C könnt ihr die Powerstation nicht mehr aufladen, unterhalb von -10°C auch nicht entladen.
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Verpackung
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Verpackung
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Verpackung
Diese Powerstation ist durchaus portabel, aber nicht in dem Sinne, dass man sie umhertragen möchte. Man kann sie aber durchaus ins Auto stellen und mitnehmen, am Zielort wieder auspacken usw. Was mich bei den Anschaffungskosten verwundert, ist erneut der Lieferumfang. Außer einem AC-Ladekabel und dem Handbuch ist nichts dabei.
Ob man so eine Powerstation im Auto mit rund 100 Watt über die Kfz-Steckdose aufladen möchte, ist sicher fragwürdig. Aber für den Fall der Fälle hätte ich mir zumindest dieses Kabel gewünscht. Ecoflow bietet im übrigen Schnelllader für den festen Einbau ins Auto an, welche die Powerstation dann mit bis zu 500 bzw. 800 Watt je nach Variante laden kann.
Die Oberseite der Powerstation ist mit einem Muster versehen, aber prinzipiell geschlossen. Die Stirnflächen sind jedoch offen und dienen der Kühlung der Powerstation. Daher hat sie auch keinen Schutz gegen Wasser oder Staub, was die Nutzung im Freien einschränkt. Auf der Unterseite sind zwei große gummierte Füße angebracht, richtige Fixierpunkte für eine Befestigung im Auto sind nicht sichtbar.
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Oberseite
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Unterseite
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Seitenansicht
Auf der Rückseite befinden sich die Ladeanschlüsse – etwas geschützt durch eine Klappe. Die Anschlüsse sind gut beschriftet, gerade bei den beiden XT60 DC-Ladeanschlüssen finde ich die elektrischen Spezifikationen sehr sinnvoll. Für das AC-Laden gibt es eine Kaltgerätebuchse und daneben einen Schalter, mit dem ihr auswählen könnt, ob ihr die maximale oder eine über die App reduzierte Ladeleistung nutzen möchtet.
Unter einer zweiten Klappe befinden sich der zusätzliche Batterie-Anschluss und zwei DC-Anschlüsse: Eine Kfz-Steckdose und ein Anderson-Anschluss. Erstere leistet bis zu 10 Ampere bei 12,6 Volt, der zweite Port bis zu 30 Ampere bei gleicher Spannung. Leider sind diese Anschlüsse nicht so gut beschriftet, die elektrische Spezifikation fehlt komplett.
Der Taster zum Aktivieren der Ports befindet sich direkt neben den Anschlüssen, was ich nicht so praktisch finde. Eine (eventuell zusätzliche) Bedienung an der Front wäre aus meiner Sicht gerade im verbauten Zustand sinnvoller.
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Rückseite
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Rückseite
Die Front verfügt über das große sehr gut ablesbare Display, drei Taster um die Powerstation und die linken bzw. rechten 230V-Steckdosen einzuschalten. Die drei USB-C-Ports (140 + 45 + 45W) und der USB-A Port (18W) sind immer aktiv, wenn die Powerstation eingeschaltet ist. Die Ports und Taster sind wieder einwandfrei beschriftet.
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Vorderseite
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Vorderseite mit aktivem Display
Das Display zeigt den aktuellen State of Charge der Powerstation, die Ein- und Ausgangsleistung, die verbleibende Lade- bzw. Entladezeit und den Status der Anschlüsse an.












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