Praxis
Die Ecoflow Delta 3 Max Plus weist ein paar Besonderheiten auf. Das fängt bei den Steckdosen an, welche in zwei Gruppen aufgeteilt sind. Über die App könnt ihr den SoC wählen und dass bei Unterschreitung dieses SoC die Steckdosen automatisch aktiviert oder deaktiviert werden sollen. Selbiges gilt für die Rückseitigen DC-Ausgänge.
Beispiel: Habt ihr ein Gartenhaus mit einer 12V-Kühlbox, die ihr so lange wie möglich betreiben wollt, dann könnt ihr weniger wichtige Verbraucher früh (z.B. bei 70 Prozent) automatisch abschalten lassen, aber die Ausgänge für eine Beleuchtung aktiv halten, welche erst bei einem SoC unter 50 Prozent mit dem gesamten Wechselrichter abgeschaltet wird.
Bevor wir generell zu der App übergehen, möchte ich noch kurz ein paar Worte zu der USV-Funktion verlieren. Nur die Plus-Variante hat diese Funktion, welche genauso wie bei der River 3 umgesetzt ist. Über den USB-C Port mit 140 Watt könnt ihr euren PC, Laptop, Server oder NAS mit der Powerstation verbinden, wofür ihr die Ecoflow PowerManager-Software benötigt. Hier könnt ihr dann festlegen, ob euer PC heruntergefahren werden soll und ähnliches.
Auch wenn die DELTA 3 Max Plus noch nicht offiziell gelistet ist, funktioniert sie bereits mit der aktuellen Software. Quelloffene Alternativen wie NUT werden zum Testzeitpunkt bereits umgesetzt.
In den Einstellungen der Powerstation könnt ihr auswählen, ob der Netzanschluss bei Netzverfügbarkeit überbrückt wird („Netzüberbrückung deaktivieren“), d.h. eure angeschlossenen Geräte vom Stromnetz versorgt werden. Alternativ könnt ihr den Wechselrichter der Powerstation für eure Geräte verwenden, welcher die Energie aus dem Akku entnimmt, während parallel das Ladegerät der Powerstation den Akku nachlädt. Damit schützt ihr eure Geräte vor Störungen, habt aber einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad und höhere Belastung der Powerstation.
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – App Hauptmenü
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – App Einstellungen #1
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – App Einstellungen #2
In dem Hauptmenü der App könnt ihr alle Energieflüsse, den SoC und die aktiven Ausgänge sehen. Des Weiteren habt ihr recht viele Möglichkeiten für die Ladung der Powerstation. Wenn ihr den Ecoflow Smart Generator, einen stark erweiterten Benzin-Stromerzeuger, besitzt, kann dieser die Powerstation über den DC-Batterieanschluss ohne weitere AC-Wandlung automatisch aufladen. Ihr könnt den DC-Ladestrom der beiden XT60 Anschlüsse begrenzen, wenn die Aufladung im Auto stattfindet (4-8A pro Port). Außerdem gibt es den „Storm Guard“, einen Modus, bei der eine bevorstehende Unwetterwarnung das automatische AC-Laden aktiviert und ihr so bei einem eventuellen Stromausfall eine vollgeladene Powerstation haben sollt.
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – App Einstellungen zur AC Ladeleistung
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – App Einstellungen zur KFZ Ladeleistung
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – App Sturm Guard
Falls ihr permanente Netzversorgung habt, aber die Powerstation mittels Solar als Insellösung zum Stromsparen nutzen wollt, könnt ihr den alternativen Betriebsmodus „Eigenstromversorgung“ nutzen. Die Verbraucher an der Powerstation werden über Solar bzw. den Akku versorgt, bis ein von euch definierter minimaler SoC erreicht wird. Wird dieser SoC unterschritten, wird automatisch das Stromnetz zur Versorgung der angeschlossenen Verbraucher genutzt. Fällt das Stromnetz in dem Moment aus, dient die verbleibende Energie im Akku als Backup, bis der Akku vollständig entladen ist. Letztlich gibt es auch noch die Möglichkeit, mittels geplanter Aufgaben eine Automatisierung zu erstellen.
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – Eigenstromnutzung
- Ecoflow DELTA 3 Max Plus – App Steuerung für den Smart Generator
Nutzt ihr die Powerstation im Fahrzeug, könnte die Ecoflow Integration in Android Auto für euch eine interessante Option sein. Hiermit könnt ihr die Powerstation direkt über das Display im Auto überwachen, wenn ihr eines der Autoladegeräte nutzt.











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