PlayStation Plus wird teurer: Sony erhöht die Preise der Monatsabos

Ab dem 20. Mai 2026 klettern die Preise

Alles wird teurer: Das ist aktuell das Motto bei vielen Anbietern. Preiserhöhungen werden dabei gerne mit der Speicherkrise und/oder dem Nahostkrieg begründet, mutmaßlich aber finden auch mindestens zum Teil Gewinnmitnahmen statt. Sony knöpft sich nun PlayStation Plus vor und erhöht die Preise für die Monatsabos. Erst kürzlich hatte man die Preise für alle Varianten der PlayStation 5 um 100 Euro angehoben. Jetzt sind die Dienste an der Reihe.

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Als Begründung nennt Sony nur vage die aktuelle Marktsituation. Zynisch könnte man dabei auch unterstellen, dass durch den Flop der Xbox Series X|S eine Marktlage entstanden ist, in der Sony ohne viele Gedanken die Preise erhöhen kann. Denn die Konkurrenz baut derzeit keinen Druck auf. Vermutlich will Sony aber nicht schnippisch darauf verweisen, sondern eher auf makroökonomische Bedingungen. In Kraft treten die Preiserhöhungen ab dem 20. Mai 2026.

Das Monatsabo von PlayStation Plus Essential kostet entsprechend für Neukunden bald 9,99 statt wie bisher 8,99 Euro. Wer direkt drei Monate bucht, muss zukünftig statt 24,99 Euro vielmehr 27,99 Euro zahlen. Zunächst gelten die Preiserhöhungen nur für Neukunden, nicht für Bestandskunden. Allerdings hat die Zeit gezeigt, dass früher oder später auch für jene die Abos teurer werden dürften.

Ob sich bald auch die Preise von PlayStation Plus Extra und Premium erhöhen, ist derzeit noch unklar. Nicht betroffen sind die Jahresabos – die waren aber ohnehin erst vor einigen Monaten verteuert worden und sind sozusagen ohnehin einen Schritt voraus.

Quelle: Sony (X)

André Westphal

Redakteur

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