Microsoft hat für seine Xbox-Sparte bzw. die gesamte Gaming-Abteilung ein wahres Erdbeben bestätigt. Der langjährige Chef Phil Spencer verabschiedet sich in den Ruhestand. Seine Kollegin Sarah Bond, die in der Branche als seine wahrscheinlichste Nachfolgerin in so einem Szenario gegolten hat, verlässt das Unternehmen. Stattdessen übernimmt mit Asha Sharma eine Managerin, die bisher keinerlei Erfahrungen mit der Gaming-Branche vorweisen kann und vielmehr aus dem KI-Bereich stammt.
Entsprechend skeptisch wurde diese Ankündigung aufgenommen, die viele Xbox-Fans jetzt an das endgültige Ende der Marke glauben lässt, die ohnehin in den letzten Jahren stark gelitten hat. Beispielsweise veröffentlicht Microsoft keine First-Party-Exklusivspiele mehr für seine Konsolen, sondern verfolgt eine Multiplattformstrategie. Deswegen erscheinen auch Titel wie „Halo“, „Forza Horizon“ oder „Fable“ inzwischen für die PlayStation 5.
An Bord bleibt allerdings Matt Booty, der nun als Vizepräsident und Chief Content Officer bei der Xbox-Sparte agiert. Die Zukunftspläne für Team Xbox bleiben dabei vage. Sharma hat mitgeteilt, man werde weiterhin eine Multiplattform-Strategie verfolgen, aber auch neue Konsolen veröffentlichen. Ob der Führungswechsel nun ein Aufbruch in eine glorreiche Ära oder der Anfang vom Ende ist, wird die Zeit zeigen müssen.
Quelle: The Verge

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