Aktuell sind vor allem drei verschiedene HDR-Formate präsent: HDR10 ist als statisches Format und Fallback der Standard. Dieser wird ergänzt von den dynamischen Formaten HDR1o+ und Dolby Vision. Doch jetzt stampfen federführend die Tech-Riesen Apple und Google mit Eclipsa Video ein weiteres Konkurrenzformat aus dem Boden. Doch dieses soll nicht nur Dolby Vision direkt attackieren, es wird auch Fragen zur Zukunft von HDR10+ auf.
So hat nämlich die HDR10+ Technologies LLC ebenfalls an dem Standard Eclipsa Video mitgearbeitet. Aus diesem Grund dürfen sich etwa mobile Endgeräte, die sowohl Eclipsa Video als auch HDR10+ unterstützen, mit der Bezeichnung „Eclipsa Video powered by HDR10+“ schmücken. Denn das ist der Knackpunkt: Im ersten Schritt wird Eclipsa Video im weiteren Jahresverlauf nur auf Smartphones starten. Später will man aber auch weitere Geräte bedenken. Einen konkreten Zeitplan gibt es dafür jedoch noch nicht.
Eclipsa Video fungiert als Ergänzung von Eclipsa Audio. Letzteres konkurriert mit Dolby Atmos, während sich Ersteres nun Dolby Vision vorknöpfen soll. Da Eclipsa Video ein Open-Source-Standard ist, werden im Gegensatz zu Dolby Vision keine Lizenzgebühren anfallen. Offen ist, welcher Platz dann in Zukunft für HDR10+ verbleibt. Da gilt es noch zu klären, ob der Standard mit Eclipsa Video koexistieren soll oder sich womöglich eine Art Wachablösung ergibt.
Quelle: Eclipsa Media

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