Intel soll neuen Core i5 mit 8 P- und 8 E-Kernen planen

LGA1700-Plattform für DDR4 könnte mit neuen Raptor Lake Next CPUs länger relevant bleiben

Intel könnte die inzwischen betagte LGA1700-Plattform noch einmal mit neuen Desktop-Prozessoren versorgen. Laut einem bekannten Twitter-Leaker soll unter anderem ein Modell mit acht Performance-Kernen (P-Cores) und acht Effienzkernen (E-Cores) geplant sein. Intel selbst hat den Prozessor bislang nicht bestätigt.

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Sollten die Angaben zutreffen, würde der mutmaßliche Chip zwei zusätzliche P-Cores gegenüber dem Core i5-14600K erhalten. Damit käme er auf die gleiche Anzahl an Performance-Kernen wie der Core i7-14700K. Bei der Gesamtausstattung und Leistung muss es deshalb allerdings keine direkte Gleichstellung geben, da weitere technische Daten des angeblichen Prozessors noch fehlen.

Unklar sind unter anderem Cache-Ausstattung, Taktraten und Power-Limits. Auch die genaue Produktbezeichnung ist bislang nicht bekannt. Der neue Prozessor soll zur sogenannten Raptor Lake Next-Familie gehören. Über diese CPU-Wiederauflage für DDR4-Plattformen wurde bereits im Juni berichtet. Dabei handelt es um eine weitere Generation für LGA1700, die technisch auf dem ursprünglichen Raptor-Lake-Design aufbaut.

Die neuen CPUs könnten demnach Anfang 2027 zusammen mit entsprechenden Mainboards von Intels Partnern auf den Markt kommen. Neben dem Modell mit 8 P-Cores und 8 E-Cores sind offenbar weitere Desktop-Varianten mit einer TDP beziehungsweise Basis-Power von 125 und 65 Watt geplant. Auch mobile Prozessoren sollen Teil der Raptor Lake Next Produktfamilie sein.

Ein möglicher Vorteil gegenüber aktuellen Plattformen könnte die weiterhin gemeldete DDR4-Unterstützung sein. Während bei neuen PC-Plattformen zunehmend DDR5 zum Einsatz kommt, könnte Intel mit Raptor Lake Next eine Option für günstigere Aufrüstungen anbieten. Nutzer könnten vorhandenen DDR4-Speicher weiterverwenden und müssten beim Plattformwechsel nicht zwingend auf den derzeit teureren DDR5-Speicher umsteigen.

Mehr P-Cores könnten sich insbesondere bei Spielen und Anwendungen bemerkbar machen, die von zusätzlicher CPU-Leistung profitieren. Wie sich ein solcher Prozessor gegenüber aktuellen Modellen wie dem Core Ultra 5 250K Plus positionieren würde, lässt sich derzeit allerdings nicht seriös beurteilen. Dafür fehlen sowohl bestätigte technische Daten als auch unabhängige Benchmarks.

Bereits der seit Oktober 2023 erhältliche Core i5-14600K kann in bestimmten Spielen mit neueren Arrow Lake Refresh Prozessoren konkurrieren. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, wie schnell ein zukünftiger Raptor Lake Next mit zusätzlicher P-Core-Ausstattung tatsächlich wäre.

Noch handelt es sich um ein unbestätigtes Gerücht. Intel hat weder einen entsprechenden Prozessor angekündigt noch bestätigt, dass dieser als Nachfolger des Core i5-14600K positioniert werden soll. Auch der kolportierte Start Anfang 2027 ist bislang nicht offiziell bestätigt.

Quelle: jaykihn0 @ X

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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