Marvell, ein Zulieferer der Firma RIM, sieht Probleme für das aktuelle Smartphone-Portfolio des Unternehmens: RIM hätte Probleme sich im High-End-Segment durchzusetzen und könne nicht mit den Produkten von Apple oder etwa Samsungs Android-Smartphones mithalten. So macht Marvell RIM auch für die eigenen Umsatzeinbußen verantwortlich. Die Einnahmen Marvells fielen um etwa 13 %. Laut Sehat Sutardja, Marvells Geschäfstführer, gehe RIM mehr und mehr dazu über nur noch Einstiegsmodelle anzubieten, ein Marktsegment in dem Marvell nicht mitreden könne.
Ein Analyst der Firma Needham führt RIMs neuen Fokus auf günstige Smartphones darauf zurück, dass in jenem Bereich derzeit das Wachstum wesentlich größer sei als im High-End-Segment. BlackBerrys seien gerade für Smartphone-Einstieger interessant, da jene etwa den kostenlosen BlackBerry-zu-Blackberry-Messenger nutzen könnten, was die laufenden Kosten stark reduziere.
Gleichzeitig verliert RIM zumindest in Nordamerika offenbar Marktanteile, obwohl man international ein Wachstum verzeichnen könne. Man muss nun abwarten, ob RIM tatsächlich völlig aus dem High-End-Segment aussteigt oder zu einem späteren Zeitpunkt eine Refokussierung vornimmt.
Quelle: MarketWatch

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