Analysten rechnen zwar damit, dass sich die Nintendo Wii U zu den Feiertagen exzellent verkauft, erwarten aber für 2013 ein Sommerloch. So soll die Wii U sich zwar im Frühjahr 2013 noch großer Beliebtheit erfreuen, das soll aber vor allem an Lieferengpässen zu Weihnachten liegen. Spätstens ab Mai müsse Nintendo aber laut dem Analysten John Taylor der Firma Arcadia beweisen, was die Wii U langfristig einzigartig mache. Dem pflichtet sein Kollege Colin Sebastian, tätig für R. W. Baird, bei: Sechs Monate nach Veröffentlichung verfliege die erste Neugierde und die Feuertaufe der Wii U stehe bevor.
Wenig überraschend stimmt auch der bekannte Michael Pachter, Analyst für Wedbush Morgan, in den Reigen der Skeptiker ein: „Die Wii U wird schnell wegen ihres hohen Preises an Zugkraft verlieren.“ Zudem seien Third-Publisher derzeit sehr zögerlich – die meisten Wii-U-Titel sind Portierungen bereits erschienener Spiele für die Sony Playstation 3 bzw. Microsoft Xbox 360. Exklusiventwicklungen stammen weitgehend nur von Nintendo selbst. Die Ausnahme bildet Ubisoft mit beispielsweise „Rayman: Legends“. Gerade jener Publisher kritisierte in der Vergangenheit aber den Preis der Nintendo Wii U deutlich.
Hinzu kommt, dass die Nintendo Wii U ähnlich der Wii abermals in erster Linie eine Spielekonsole ist – mit nur sehr eingeschränkten Multimedia-Fähigkeiten im Vergleich mit der PS3 oder der Xbox 360.
Analysten sehen trotzdem einen Markt für Nintendo, die Herausforderung sei jedoch den Kundenkreis über Gelegenheitsspieler und Mario-Fans auszuweiten.
Quelle: Gamasutra

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