Von Linux und OpenGL…

Vor kurzem berichteten wir über ein Interview zwischen

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3dfx und Chick’s Hardware UK, wo es unter anderem auch
um die mögliche Implementierung von Glide in den Open
Source Code ging. Tja, nun scheint nVIDIA dem einen Strich
durch die Rechnung gemacht zu haben, denn die Chip-Entwickler
haben neben der angekündigten Zusammenarbeit mit SGI und VA
Linux auch noch eine Open GL API in Planung, welche vollen
Support für Linux Workstations beinhaltet. Stirbt somit die
Open Source Implementation von Glide?

Näheres von Keith
Galocy, Developer Relations Manager bei 3dfx interactive:

3dfx wird weiterhin sowohl Glide als auch OpenGL auf unterschiedlichen
Betriebssystemen unterstützen, so dass Programme, die unter
der einen oder anderen API programmiert wurden, auch auf 3dfx Hardware
laufen werden. Das Ziel von 3dfx wird die Unterstützung
der Linux Gemeinschaft sein mit dem besten Produkt, unabhängig
welche API letztendlich gewählt wird. Es werden keine verschiedenen
APIs hergestellt. Die Strategie von 3dfx basiert auf dem Open Source
Konzept. Die Glide API und 3dfx Hardware Spezifikationen wurden
schon vor längerer Zeit unter http://linux.3dfx.com publik
gemacht. Durch die Mithilfe von Linux Entwicklern wird 3dfx
weiter mit dem Open Source Modell arbeiten. Das Feedback war sehr
positiv und die Entwickler sind sehr zufrieden mit dem Fortschritt
ihres Projekts…

Dazu das Statement von Derek Perez, nVIDIA:

NVIDIAs OpenGL Realisierung zielt auf professionelle Anwendungen,
welche die volle OpenGL Pipeline inklusive T&L (Transform and
Lighting) ausnutzt. Sie hoffen, dass OpenGL 1.2 die schnellste und
beste OpenGL Erweiterung für Linux darstellt. nVIDIA wird hart daran
arbeiten, um ihre Hardware und ihre Linux Treiber zum Standard für
Linux Anwender zu machen.

Quelle: 3dwars

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