Duron und TBird doch gelockt?

Entsprechende Anzeichen häufen sich

Nachdem in den ersten Tests von AMDs neuen Sockel-A Prozessoren Duron und Athlon/Thunderbird der Multiplikator recht leicht durch Mainboard-Einstellungen verändert werden konnte, hat sich die Situation in letzter Zeit etwas verklärt. Laut

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Toms Hardware Guide war dieses einfache Overclocking nur mit den ersten Test-Exemplaren der CPUs möglich, die tatsächlich in den
Handel kommenden Duron und TBirds hätten diese Möglichkeit nicht mehr. Wie bereits vermutet wurde, ist AMD die Gefahr des Remarkings sonst zu hoch. Nichtsdestotrotz werden Abit, Asus, QDI, Soyo etc. wohl ihre Sockel-A Motherboards mit DIP-Switches, Jumpern und/oder BIOS-Einstellungen versehen, mit denen man „theoretisch“ den CPU-Multiplikator verändern kann. Asus zumindest hat uns gegenüber versichert, dass das A7V Mainboard in Deutschland mit dieser Möglichkeit ausgerüstet sein wird. Ob der Prozessor auf diese veränderten Einstellungen dann reagiert, kann wohl nur ein Praxis-Test zeigen.
+++ Update 14.7.2000 +++
Aufgrund der Tatsache, dass AMD bald seine CPUs nur noch mit festem Multiplier ausliefern will, wird Asus voraussichtlich auch das A7V nicht mehr mit den o.g. Einstellungsmöglichkeiten auf den Markt bringen.

Dr. Pabst hat in seinem neuesten
Artikel übrigens aufgezeigt, wie man einen Duron oder TBird auf jedem beliebigen Sockel-A Mainboard übertakten kann, in dem man einige
Kupfer-Brücken am Prozessorgehäuse selbst öffnet und/oder verbindet. Das scheint zwar auch nicht sonderlich schwer zu erreichen sein, aber die Übertaktung per BIOS, Switch oder Jumper hat mir doch irgendwie besser gefallen…

Quelle: Toms Hardware Guide

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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