VideoLogic Vivid!

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Einleitung

Vivid! Box
Die VideoLogic Vivid! Grafikarte (ja, das Ausrufezeichen gehört zum Namen dazu) erreichte uns als Referenzboard, d.h. noch ohne die Retail-Box, wie sie rechts abgebildet ist. Eventuell sehen die Karten, die mit der Packung an die Käufer gegeben werden, auch noch ein wenig anders aus, da Änderungen am Board selbst, dem PCB (Printed Board Circuit), nicht ausgeschlossen wurden. Auch die Taktfrequenz von 115 MHz für Grafikchip- und Speicher stand am Anfang noch nicht so richtig fest, aber es scheint dabei zu bleiben. Auch hält sich VideoLogic die Möglichkeit offen, die Karte auch in Versionen mit einem Flachbildschirm-Anschluß oder mit Video-In/Out (per Brooktree-Chip) auszustatten. Möglich ist dies auf jeden Fall.

Das Herz der Vivid! stellt die dritte Generation der PowerVR-Grafikchips dar: der KYRO. Wie auch sein Vorgänger, der PowerVR2, der u.a. auf der VideoLogic Neon 250 zu finden ist, unterstützt der KYRO das sogenannte „Tile Based Rendering“. Kurz zusammengefasst kann man dieses Feature so beschreiben, das unnötiger Aufwand zum Rendern und Darstellen von nicht sichtbaren Bildteilen (auch „Overdraw“ genannt), die beispielsweise von anderen Objekten verdeckt werden, eingespart wird. Wer mehr über die Architektur wissen will, sei an unseren Review der VideoLogic Neon 250 verwiesen.

Ein neues Feature des KYRO ist Environment Mapped Bump Mapping, kurz: EMBM. Diese Art der Oberflächenstrukturierung, die zuerst von Matrox mit den G400 Grafikkarten eingeführt wurde, gehört zweifellos zu den ansprechendsten Bildqualitätsverbesserungen und die Vivid! wird dadurch eindeutig aufgewertet. Leider unterstützen noch nicht allzu viele Spiele und Programme EMBM, aber das kann ja noch kommen.
Mehr über EMBM könnt ihr in unserem Review der Matrox Millennum G400 nachlesen.

Bevor wir zum Test der Vivid! an sich kommen, geht unser Dank wieder mal an VideoLogic Deutschland, die uns die Karte freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.


VideoLogic Vivid!
VideoLogic Vivid!

Test-Setup

Die Tests mit der VideoLogic Vivid! wurden auf folgendem System durchgeführt:

AMD Athlon 850 auf Tekram K7KX-A mit 128 MB PC133 SDRAM

Zum Vergleich haben wir noch Benchmark-Ergebnisse von diesen Grafikkarten aufgeführt:

Asus AGP-V6800 Pure (nVidia GeForce256 mit 32 MB DDR RAM)
Elsa Gladiac MX (nVidia GeForce2 MX mit 32 MB SDRAM)
VideoLogic Neon 250 (PowerVR2 mit 32MB SDRAM)

Unser Dank geht an dieser Stelle wieder Richtung Asus, AMD, Elsa und Tekram, die uns freundlicherweise einige der Komponenten unserer Testsysteme zur Verfügung gestellt haben.

Als Benchmarks kamen 3DMark2000, die Demo-Versionen von Quake3 (v1.09), Expendable und Test Drive 6 sowie Unreal Tournament (v4.05) zum Einsatz. Wer genaueres über unser Benchmarking wissen will, sei an diese Erläuterung verwiesen.
Die vertikale Bildsynchronisation (VSync) war bei allen Tests ausgeschaltet.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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