Itanium kommt am 29.5.

Nach jahrelanger Verspätung steht der Termin fest

Bisher beantwortete Intel die Frage nach dem Erscheinungstermin des Itanium immer nur vage. Im 2. Quartal 2001 sollte er unbedingt noch auf den Markt kommen, soviel stand fest. Von IBM kam nun die Aussage, dass deren Itanium-basierte Workstation IntelliStation Z-Pro 6894 am 29.5. offiziell vorgestellt wird. Sollte Intel es erlauben, könnte man den Termin auch jederzeit vorziehen. Laut IBM legte sich Intel jedoch bereits auf den 29.5. als Vorstellungstermin für das Prozessormonster fest.

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Die Workstation wird von zwei 800MHz Itanium mit 2MB L3-Cache sowie Intels 460GX-Chipsatz angetrieben. Über den 133MHz DDR-FSB können die CPUs auf bis zu 16GB SDRAM zugreifen.
Der Itanium ist Intels erster 64Bit-Prozessor. 32-Bit Applikationen laufen nur noch in einem langsamen Emulationsmodus, der nach ersten Tests die Performance eines Pentium aus dem Jahre 1995 erreicht. Seit 1993 arbeiten Intels Ingenieure in Zusammenarbeit mit HP an dem Prozessor. Die 320Mio Transistoren des Riesenprozessors dürften neuer Rekord für Intel sein. Dabei kommt der Prozessor mit sehr kleinen Caches daher: 32KB L1- sowie 96KB L2-Cache. Als Ausgleich für die kleinen Caches wird dem angeblich bis zu $5.000 teuren Prozessor nur der schnelle 2 bzw. 4MB L3-Cache zur Seite gestellt. Auf den Hauptspeicher greift der Chip über einen gewöhnlichen 133MHz DDR-Bus zu, wie man ihn schon vom Athlon kennt.

Quelle: The Register

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