Mäuse ohne Kugel und Sensor

Nach den optischen kommen nun die "Beschleuniger"-Mäuse

Eine neue Erfindung der Fraunhofer Technologie-Entwicklungsgruppe (TEG) soll erstmals die Vorzüge der alten Kugel- und die der relativ neuen optischen Mäuse verbinden. Zwar müssen Kugelmäuse ständig gereinigt werden, weil sie den Dreck nur so verschlingen, dafür verbrauchen sie aber wenig Strom. Damit eignen sie sich sehr für Funkmäuse, die mit Batterien betreiben werden müssen. Optische Mäuse bzw. deren LED verbrauchen viel mehr Strom, die Batterien sind also dementsprechend schneller leer. Die Reinigung entfällt jedoch fast vollständig.

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Geht es nach der TEG, sollen all diese Probleme den Anwender in Zukunft nicht mehr plagen. Die Maus der Zukunft arbeitet weder mit Licht noch mit mechanischen Kugeln. Stattdessen nehmen im Innern der Maus Sensoren die Beschleunigung wahr und errechnen daraus die Mausbewegung. Da keinerlei Kontakt zu Mauspads o.ä. mehr nötig ist, liessen sich die Mäuse vermutlich sogar im All verwenden. Wer gern auch einmal seine Maus in den Genuss von Cola kommen läßt, wird sich noch über eine weitere Neuerung freuen. Die Maus soll vollständig verkapselt werden. Das klebrige Nass dürfte somit keine Chance mehr haben, ins Mausinnere einzudringen. Das vereinfacht die Reinigung natürlich immens.
Langfristig gesehen sollen sich mit der Technologie sogar „Fingerhut“-Mäuse herstellen lassen: Einfach die „Maus“ auf den Finger stecken und in beliebiger Sitzposition rummausen. Kontakt zum Tisch ist wie gesagt nicht mehr erforderlich. Verkrampfte bzw. verspannte Handmuskeln werden so eventuell seltener.

Quelle: Golem

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