Matrox Parhelia-512 – High Fidelity Graphics - Seite 15

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Weiteres, Ausblick

Neben den in diesem Artikel ausführlich vorgestellten Technologien betont Matrox bei der Vorstellung des Parhelia-512 noch diese weiteren Features und Qualitätsmerkmale:

  • UltraSharp-Display-Output
    Darunter fasst Matrox alle Komponenten zur Ausgabe zusammen, von der digitalen Erzeugung über die Konvertierung in ein analoges Signal, der Filterung bis hin zur Darstellung auf dem Monitor. Neben der 10bit-GigaColor-Technik verspricht der Hersteller die Verwendung der hochwertigsten Bauteile, um ein möglichst scharfes und naturgetreues Bild zu schaffen. Die Qualtität soll gegenüber den bisher bekannten Matrox-Produkten nochmal gesteigert werden.
  • Glyph-Antialiasing
    Der Parhelia-512 bietet Hardware-unterstütztes Text-Antialiasing mit programmierbarer Gamma-Korrektur zur besseren Lesbarkeit von Buchstaben und Wörter. Zwar bieten z.B. Windows 2000 und XP bereits geglättete Text-Darstellung, allerdings ist diese zumeist nur Software-beschleunigt. Matrox verspricht eine durch Glyph-Antialiasing um bis zu 30% bessere Desktop-Performance.
  • PC-Theater-DVD-Technologie
    Durch den integrierten 10bit TV-Encoder sieht sich Matrox in der Lage, bei der DVD-Ausgabe jetzt auch mit Standalone-DVD-Playern konkurrieren zu können, da eine naturgetreuere Farbausgabe möglich sei. Dies soll von erweiterten Video-Filter und -Scaling unterstützt werden.
  • PowerDesk-HighFidelity
    Auch der Treiber mit den PowerDesk-Tools wird anlässlich des Parhelia-512 erweitert und natürlich auf die neuen Technologien und Features angepasst. Deshalb wird auch ein 10bit Farb-Kalibrierungs-Tool enthalten sein.


    Matrox PowerDesk-HighFidelity

Matrox hat mit dem Parhelia-512 zweifellos ein beeindruckendes Stück Hardware vorgestellt. Spezifikationen, Technologien und Features sind durchgängig sehr vielversprechend. Allerdings müssen wir einschränkend darauf hinweisen, dass sämtliche Angaben bisher auf Informationen direkt vom Hersteller beruhen. Marketing-Hype, mag der ein oder andere denken. Genau hier muss Matrox noch beweisen, dass den Worten auch Taten bzw. testfähige Hardware folgt.

Nach diesem Chip-Release erwarten wir die Vorstellung der entsprechenden Grafikkarte(n) in einigen Wochen. Dann können wir auch über Preise und genaue Ausstattungen reden. Taktfrequenzen nennt Matrox ja traditionell nicht öffentlich. Der Hersteller selbst sagt nur, dass eine aktive Kühlung des in 150nm (0,15µ) Fertigungstechnologie produzierten Parhelia-512 notwendig sein wird. Näheres wurde bisher nicht verraten.
Da die Freunde der Matrox-Karten schon seit bald drei Jahren (nach dem G400) auf einen neuen High-End 3D-Beschleuniger des kanadischen Herstellers warten, wird man auch die nächsten Wochen (und notfalls Monate) noch irgendwie rumkriegen… 🙂

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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