Matrox Parhelia-512 – High Fidelity Graphics - Seite 5

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Performance: Quad Texturing 36-Stufen-Shader-Array

Nach Ansicht von Matrox werden zukünftige Spiele immer mehr über das herkömmliche Dualtexturing hinausgehen, d.h. es dürften jedem einzelnen Pixel mehr als zwei Texturen verpasst werden. Als Beispiel für ein solches Game wäre Doom3 von ID Software zu nennen, dessen Entwickler schon den Einsatz von massivem Multi-Texturing mit mehr als 2 Texturen auf einem Objekt angekündigt haben.
Der Parhelia-512 ist zu „Single Pass Quad Texturing“ in der Lage. Es können pro Takt vier Pixel mit bis zu vier Texturen belegt werden und damit doppelt so viele wie bei nVidia GeForce4 Ti und ATI Radeon 8500.


Quadtexturing im Beispiel
Quadtexturing im Beispiel: Vier Texturen, das Ergebnis in der Mitte


36-Stufen-Shader-Array

Das 36-Stufen-Shader-Array des Parhelia-512 ist nach Angaben von Matrox die komplexeste Rendering-Engine, die jemals gebaut wurde.


36-Stufen-Shader-Array
36-Stufen-Shader-Array

Jede der vier Pixel-Pipelines besitzt neben der oben bereits angesprochenen Quad-Texturing-Einheit zusätzlich einen fünf-stufigen Pixel-Shader. Verwenden die Entwickler diese Pixel-Shader zur Erzeugung von individuellen Spezialeffekten, dürfte eine Parhelia-Grafikkarte genügend Leistungsfähigkeit auch für komplexe Operationen zur Verfügung stellen.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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