Neuer nVidia-Chipsatz am 15.7.?

nForce2 für Athlon-Mainboards soll erster Chipset für DDR400 sein

Auf der Computermesse Computex in Taiwan Anfang Juni konnte man bereits einen Blick auf den Nachfolger des nForce, des ersten nVidia-Chipsatzes für Mainboards werfen. Zahlreiche Platinenhersteller wie ASUS, Leadtek, MSI und Shuttle zeigten bereits ihre Produkte, auf eine offizielle Ankündigung des nForce2 (Codename: Crush18D) und eine Bekanntgabe der tatsächlichen Features und Spezifikationen warten wir aber noch. Dieses Warten soll nun angeblich am 15. Juli ein Ende haben, so wird berichtet.

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Dieses Mal soll nVidia gleich zwei Versionen ihres Chipsatzes vorstellen, einmal ohne und einmal mit integrierter Grafik. Beim ursprünglichen nForce hatte nVidia erst sehr viel später ein Modell ohne Grafik nachgeschoben.
Bekanntermaßen kann nVidia lediglich Chipsätze für AMD-Prozessoren bzw. die entsprechenden Mainboards entwickeln und herstellen lassen, da dem Unternehmen eine Lizenz von Intel fehlt.
Der nForce2 dürfte der erste Mainboard-Chipsatz sein, der offiziell DDR400 unterstützt (DDR SDRAM am 200MHz Speicherbus). Allerdings erwarten wir in Kürze auch einen entsprechenden Chipset von VIA (KT400).
Die integrierte Grafik des nForce2 wird sich vermutlich mit dem Prädikat “GeForce4 MX Graphics“ schmücken, liegt aber wohl nur auf dem Leistungsniveau einer MX420, also des langsamsten GeForce4 MX Vertreters. Trotzdem bietet nVidia damit natürlich die schnellste integrierte Grafiklösung an, die es bis dahin gibt.
Angeblich sollen die ersten Mainboards mit dem nForce2-Chipsatz im August im Handel auftauchen.

nVidia Crush18D Chipsatz auf der Computex

Quelle: The Inquirer

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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