Xbox-Streit beigelegt

Microsoft und nVidia beenden Gezerre um Preise für Xbox-Chips

nVidia hat gestern verkündet, dass die Auseinandersetzung mit Microsoft um die Preise für die von nVidia gelieferten Xbox-Chips beendet sei. Darüberhinaus hat man sich nach Angaben der kalifornischen Chip-Schmiede auf eine gemeinsame Initiative zur weiteren Senkung der Produktionskosten verständigt.

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nVidia stellt den Grafikchip (GPU) sowie den Audio- und Netzwerk-Chipsatz (MCP) für Microsofts Spielkonsole Xbox. Gleichzeitig mit der ersten, massiven Preissenkung der Xbox von 479 auf 299 Euro im April 2002 hat Microsoft versucht, einige der dadurch entstehenden Verluste auf nVidia abzuwälzen. Man wollte insgesamt 13 Millionen US-Dollar weniger zahlen für GPU und MCP als ursprünglich geplant. Die Xbox-Chips machen einen Anteil von 10-20% am Umsatz von nVidia aus.
Auf welche Summe sich die beiden Unternehmen nun geeinigt haben, das wurde noch nicht genannt. Weitere Informationen sollen nächste Woche auf der üblichen Quartalskonferenz von nVidia bekannt gegeben werden.

Quelle: nVidia

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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