Asustek im Kaufrausch

Asus kauft ECS Notebook Produktionsstätte und will noch mehr

Der durch seine Mainboards bekannte Hersteller Asustek hat in letzter Zeit in vielen Hardware-Sektoren seine Standbeine etabliert und gefestigt. So verkaufen sich unter anderem die Notebooks mit dem „Asus“ Brand recht gut. Doch anscheinend läuft es derzeit nicht ganz so, wie sich das die Firmenchefs von Asus so vorstellen. Es könnte wesentlich mehr drin sein, doch man ist am Limit! Nun hat man sich entscheiden, die Notebook Produktionsstätte von Elitegroup Computer Systems (ECS) in Chungli, Taoyuan County (Taiwan), zu kaufen. Einerseits kann man dadurch einen Marktmitbewerber schwächen, aber auch gleichzeitig die eigene Produktion erhöhen. Für insgesamt NT$ 980 Mio. (entspricht ungefähr 26 Mio. Euro) wird die Fab von ECS an Asus übergehen. Die dort lagernden Warenwerte werden noch getrennt verhandelt. Die Fab liefert einen Output von ca. 150.000-200.000 Notebooks pro Monat. Der bisherige Notebook-Output von den 2 Asus-Fabs beläuft sich auf 160.000-170.000 Stück pro Monat. ECS hat in der Fabrik bisher hauptsächlich iBooks für Apple hergestellt. Ob Asus diese Produktionsrechte mit übernehmen wird oder darf, ist noch nicht bekannt. Doch all das ist für Asustek noch nicht genug.

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Geheime Quellen bestätigen, dass dies nur der erste Streich einer ganzen Serie von Käufen sein soll. Anscheinend sollen Käufe von bis zu 3 weitern oder mehr Fabriken in den nächsten 2 Monaten geplant sein. Details sind hier allerdings noch nicht bekannt. Berichten zufolge sind erste Engpässe in den Produktionskapazitäten für den Kaufrausch von Asustek verantwortlich. Anscheinend verkaufen sich die Asus-Produkte aus den Sektoren Notebooks, WLAN (Wireless Local Area Network) Modulen, PDAs, Kabelmodems und Mobiltelefonen mittlerweile so gut, dass man aufgrund der Produktdiversifikation an die eigenen Grenzen gestoßen ist. Mit den Käufen werden die notwendigen Kapazitäten aufgestockt. Die Mitarbeiter in den Firmen haben laut Gerüchten nichts zu befürchten, da Asustek das Personal für einen sofortigen Start der Produktionen benötigt und in Folge dessen keinen entlassen wird.

Quelle: DigiTimes

Jürgen Stosch

Senior-Redakteur und Community Manager

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