Havok FX: GraKa berechnet Physik

Voraussetzung: DirectX 9.0 Shader Model 3.0

Im letzten Jahr dachte ATI darüber nach, aufwändige Physikberechnungen in Computerspielen und Simulationen von den Shader-Einheiten der Grafikkarte berechnen zu lassen. Nun soll auf der Game Developers Conference (GDC) eine komplett vom Grafikprozessor beschleunigte Effektphysik-Lösung vorgestellt werden. Die Entwickler kooperieren allerdings mit nVidia.

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Voraussetzung, um „Havok FX“ nutzen zu können, ist eine Grafikkarte, die DirectX 9.0 Shader Model 3.0 unterstützt. Dafür ist nicht zwingen ein Modell von nVidia erforderlich, auch ATI-Karten ab dem R520 können diese Berechnungen durchführen.

Vermutlich ist Havok eine strategische Partnerschaft mit nVidia eingegangen, denn die eigentlich von der Grafikkartemarke unabhängige Lösung wird auf der GDC gemeinsam mit nVidia präsentiert. Und so wird auch für nVidias SLI-Technologie geworben, die die von den Physikberechnungen benötigte extra-Rechenleistung durch Zusammenschaltung mehrerer Grafikkarten bereitstellen kann.

„Rechenstarke“ Grafikchips und die Möglichkeit eines Verbundbetriebs werden aber auch vom Konkurrenten ATI angeboten.

Ob sich Havok FX oder das auf einer Zusatzkarte basierende PhysiX durchsetzen wird hängt wohl zum größten Teil von der Unterstützung seitens der Spieleentwickler ab. Nicht zu vernachlässigende Faktoren sind aber weiterhin die Performance der angebotenen Lösungen und die Verbreitung beim Nutzer. Hier hat Havok FX die deutlich besseren Karten, da Grafikchips mit DirectX 9.0 Shader Model 3.0 bereits jetzt in vielen Rechner verbaut sind während die PhysiX-Karten noch auf sich warten lassen.

Quelle: Pressemitteilung

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