ATI Catalyst 6.4

Neuer Grafiktreiber für Windows XP, XP 64bit, 2000 und Linux

Genau einen Monat nach dem Catalyst 6.3 hat ATI eine neue Treiberversion für Grafikkarten, Mainboards und Notebooks mit ihren Chips veröffentlicht. Der Catalyst 6.4 für die Betriebssysteme Windows 2000, XP und XP x64 Edition sowie für Linux und Linux x86_64 ist geeignet für alle Radeon Modelle ab der 7000er Serie inklusive der All-In-Wonder Produkte. Dieser Treiber bietet Verbesserungen bei der Videoqualität sowie einige Leistungssteigerungen in Spielen.

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Der Catalyst 6.4 ist weiterhin geeignet für die Chipsätze IXP 300, Radeon 9000 & 9100 IGP/Pro und Radeon Xpress 200. Die Unterstützung für die älteren Chipsätze IGP 320-340 und IXP 150-250 ist seit dem Catalyst 5.7 herausgefallen.
Für Windows XP empfiehlt ATI die Installation des Service Pack 2. Für Windows 2000 ist Service Pack 4 sogar notwendig. Der Catalyst 6.4 für die 64bit-Version von Windows XP (Professional x64 Edition) unterstützt offiziell nur neuere DirectX9-Grafikkarten ab der Radeon 9500.
Daneben wird auch eine neue Version des “WDM Capture Drivers“ für das Aufnehmen von TV-Bildern über den Video-Eingang entsprechend ausgestatteter Grafikkartenmodelle (All-In-Wonder und ViVo) angeboten.
Die neuen Catalyst Linux-Treiber unterstützen nun auch alle Grafikkarten der X1000 Serie (X1300, X1600, X1800 und X1900).
Der Catalyst 6.4 enthält einige Verbesserungen der Avivo Engine beim Abspielen von Standard-Videos (nicht High Definition). Nach Angaben von ATI wird die Bildqualität solcher Videos durch Optimierung von Kantendarstellung und Schärfe sowie eine bessere Rauschunterdrückung erhöht. Außerdem ist ein auf die Radeon X1000 Serie optimiertes Videokonvertierungsprogramm für Windows Media Center Edition enthalten, mit dem Videos in verschiedene Formate wie MPEG-2, MPEG-4 SP, MPEG-4 AVC und Windows Media umgewandelt werden können.
Die eingangs erwähnten Leistungssteigerungen beziehen sich auf 3DMark06, Call of Duty 2, Far Cry, Half-Life 2 und Unreal Tournament 2004 und liegen im Bereich zwischen 1% und 5%.
Weiterhin wurden natürlich wieder eine Reihe von Fehlern behoben, u.a. in den Spielen Doom 3, Flight Simulator 2004, Quake 4, Serious Sam SE, Warhammer: Dawn of War und Zera.
Wer Elder Scrolls IV: Oblivion spielt und den sogenannten „Chuck Patch“ verwendet, sollte übrigens auf den Catalyst 6.4 verzichten, da der „Chuck Patch“ für die gleichzeitige Nutzung von HDR und FSAA in diesem Treiber noch nicht enthalten ist. Integriert in den Catalyst 6.4 wurde allerdings die Unterstützung von CrossFire in diesem Spiel.

Weitere und detaillierte Informationen sind den auf der jeweiligen Treiber-Download-Seite verlinkten Release Notes zu entnehmen.

Die Catalyst 6.4 Display Driver sind bei ATI wie gewohnt über die Auswahlseite für das jeweilige Betriebssystem erhältlich.

Für das Catalyst Control Center (CCC) wird mindestens eine Radeon 9500 Grafikkarte sowie das Microsoft .NET Framework 1.1 benötigt.
Seit dem Catalyst 5.12 bietet ATI bei einem neuen Grafiktreiber nicht mehr das altbekannte Control Panel an. Wer also tiefer in die Treibereinstellungen einsteigen möchte, ist ab sofort auf das CCC oder inoffizielle Treiberversionen wie z.B. den Catalyst 6.4 mit integriertem Control Panel von NGOHQ.com angewiesen.

Quelle: E-Mail

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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