nVidia SLI mit Intel Chipsätzen

Intel und nVidia diskutieren intensive Partnerschaft, bald SLI ohne nForce?

Nach dem Übernahmeangebot von AMD an ATI bleiben immer noch einige interessante Fragen offen, die die Konkurrenzsituation mit Intel und nVidia betreffen. Wie lange wird ATI noch Chipsätze für Intel Prozessoren herstellen dürfen? Wird Intel die Unterstützung seiner Chipsätze für ATI CrossFire einstellen? Konzentriert sich nVidia künftig mehr auf Chipsätze für Intel als für AMD? Zumindest scheint sich die Beziehung von Intel und nVidia zu intensivieren.

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Nach einem Bericht aus Taiwan haben sich Intel und nVidia bereits diese Woche getroffen. Es sollten Wege gefunden werden, möglichst alle negativen Auswirkungen auf beide Hersteller zu vermeiden, die sich aus der Übernahme von ATI durch AMD ergeben könnten. Erstes Ergebnis einer intensiveren Partnerschaft dürfte sein, dass nVidias Dual-VGA Technik SLI künftig nicht nur auf Mainboards mit nForce Chipsätzen von nVidia, sondern auch auf Platinen mit Intel Chipsets funktioniert. Quellen berichten, dass beide Hersteller diese Möglichkeit schon diskutiert haben.

Intel-Systeme mit zwei nVidia Grafikkarten im Parallelbetrieb sind auch jetzt bereits möglich, allerdings nur mit Chipsätzen von nVidia, wie z.B. den Anfang Juni eingeführten nForce 590 SLI und nForce 570 SLI. Diese unterstützen auch schon die neuen Intel Core 2 Extreme und Core 2 Duo Prozessoren. Chipsätze von Intel wie der neue 975X aber können ebenfalls zwei PCI Express Graphics (PEG) Steckplätze ansteuern und sind deshalb prinzipiell für den Dual-VGA Betrieb geeignet. Zwei ATI Grafikkarten können auch bereits darauf laufen (ATI CrossFire Modus).

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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