Herbst ’07: 4 Kerne im Mainstream

Intel plant Core 2 Quad Q6400 mit 2.13 GHz im dritten Quartal 2007

Hartware.net berichtete bereits gestern über einige Pläne von Intel, insbesondere zur Preissenkung im Frühjahr. Dort tauchte auch der Core 2 Quad Q6600 4-Kern-Prozessor auf, der im ersten Quartal eingeführt und im zweiten schon wieder verbilligt wird. Daneben darf man im dritten Quartal mit einer weiteren Quad-Core CPU rechnen, die noch etwas günstiger angeboten werden soll.

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Der Intel Core 2 Quad Q6400 wird mit einem Preis von vermutlich unter 450 US-Dollar der günstigste 4-Kern-Prozessor bisher. Wie der Q6600 basiert er weiterhin auf der „Kentsfield“ Architektur, die praktisch aus zwei Dual-Core CPUs besteht. Der Core 2 Quad Q6400 wird in 65nm Technik gefertigt, passt in den LGA-775 Sockel und besitzt eine Taktfrequenz von 2.13 GHz, 8 MByte Level-2 Cache und einen Front Side Bus von 1066 MHz. Zum Vergleich: der Intel Core 2 Quad Q6600 besitzt bis auf den Takt die gleichen Spezifikationen, er läuft mit 2.4 GHz. Diese CPU wird wie berichtet Mitte des nächsten Jahres im Großhandel voraussichtlich 531 US-Dollar kosten.
Für die zweite Jahreshälfte plant Intel auch die Einführung der ersten von Grund auf für vier Kerne konzipierten Prozessoren. Diese besitzen den Codenamen „Yorkfield“ und werden schon in 45nm Technik gefertigt. Sie verfügen nicht mehr über zwei Dual-Core Teile mit jeweils eigenem L2-Cache, sondern alle vier Kerne teilen sich einen Level-2 Cache. Dieser soll 6 MByte groß sein. Außerdem dürfte „Yorkfield“ mit 1333 MHz einen höheren FSB bekommen.

Quelle: HKEPC

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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