Hama ruft USB-Sticks zurück

Falsche Kapazitätsangabe führt zu Datenverlust - Umtausch kostenlos

Seit Dezember sind einige fehlerhafte USB-Sticks im Handel aufgetaucht, überwiegend von Billigmarken. Diese melden sich beim Betriebssystem mit einer Speichergröße an, die die tatsächliche Kapazität der (funktionsfähigen) Speicherbausteine übersteigt. Das kann zu Datenverlust führen. Betroffen sind auch USB-Sticks mit der Bezeichnung „FlashPen Fancy“ von Hama, wie der Zubehörhersteller heute mitgeteilt hat. Fehlerhafte Sticks werden kostenlos umgetauscht.

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Nach Angaben von Hama ist man „betrügerischen Machenschaften“ eines Zulieferers aufgesessen, wie sich nach eingehenden Prüfungen der eigenen Produkte herausgestellt hat. Diese werden nun zurückgerufen und durch funktionsfähige USB-Sticks ersetzt.
Betroffen sind Hama FlashPen Fancy mit 2, 4 und 8 GByte, die mit einer dreieckigen Befestigungsöse ausgestattet sind und die Nummer „82516“ aufgedruckt haben (siehe Bild oben).
Da allerdings nicht alle USB-Sticks mit diesen Merkmalen fehlerhaft sind, sollte zusätzlich das Prüfprogramm der Zeitschrift c’t eingesetzt werden, mit dem eine falsche Kapazitätsangabe schnell getestet werden kann.
Falls sich ein USB-Stick von Hama damit als fehlerhaft herausgestellt hat, kann dieser an den Hersteller zurückgeschickt werden. Weitere Informationen gibt es bei Hama.

Quelle: E-Mail

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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