Razer Mako 2.1 Soundsystem - Seite 3

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Klangtest Teil 1: Musik

In der Königsdisziplin „Musik“ hören wir ganz besonders gut hin – schließlich wird auch in der Praxis in keiner anderen Kategorie derart genau auf den Klang geachtet.
Ausgiebiges Probehören mit verschiedenen Musikstücken aus den Bereichen Klassik, Rock, Pop und Elektro hinterlässt einen insgesamt sehr guten Gesamteindruck. Grundsätzlich ist das Mako 2.1 absolut pegelfest, auch höchste Lautstärken (die man durch Drehen am Regler schnell erreicht) machen weder den kleinen Satelliten noch dem Subwoofer zu schaffen. Einen größeren Raum im Bereich von 25 bis 30m² kann man mit diesen Boxen daher mühelos mit Musik beschallen. In weiter Entfernung wirkt allerdings besonders der Bass etwas schwach – ein generelles Problem nur mittelgroßer Lautsprechersysteme, wie dem Mako 2.1.
Idealerweise hält man sich für den besten Klang nicht weiter als 6 – 7 Meter vom Mako entfernt auf – entsprechend begrenzt sollte auch der Raum sein, in dem diese Lautsprecher aufgestellt werden.
Sehr fein klingt beim Mako der Hochtonbereich, der vor allem bei klassischer und elektronischer Musik häufig voll ausgeschöpft werden will. Die hohen Töne sind glasklar, auch hohe Lautstärken bringen die Membranen hier nicht ins Schwitzen. Besonders bei stark im Vordergrund stehenden Gesangs- oder Solo-Einlagen schwächeln allerdings die Mitten ein bisschen – eine nicht selten bei 2.1 Systeme auftretende Schwäche, für die man beim Mako allerdings schon sehr genau hinhören muss.
Äußerst kräftig ist zu guter letzt auch der Bass, dessen Leistung in größerer Entfernung jedoch stark abnimmt.
Razers Konzept, die Membranen der Satelliten und die des Subwoofers nach unten zu richten, kommt in der Praxis gut an. Der Schreibtisch wirkt als Reflektor für den Schall, was besonders in nächster Nähe einen im positiven Sinn durchaus anderen, räumlicheren Klang erzeugt als nach vorne gerichtete Membranen. Befindet man sich nicht all zu weit entfernt von den Satelliten, so kann man durchaus hören, dass der Klang gleichmäßiger verbreitet wird als bei in eine konkrete Richtung ausgerichteten Lautsprechern. Grundsätzlich breiten sich Schallwellen zwar gleichmäßig in alle Richtungen aus, dennoch meint man auch beim Subwoofer die nach unten gerichtete Membran stärker zu spüren: in anderen Räumen des Hauses ist ein Bass-Wummern stärker zu hören als bei einem Subwoofer ohne Down-Firing-Technik. Ähnlich sieht es wie schon erwähnt bei den Satelliten aus: Der Klang wirkt hier insgesamt ein bisschen voluminöser und raumfüllender. Je größer jedoch die Distanz wird, desto weniger nimmt man diesen Effekt noch wahr.

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