Razer Mako 2.1 Soundsystem - Seite 5

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Fazit

Dass am Ende meist erstklassige High-End-Ware herauskommt, wenn sich Razer einer Sache annimmt, ist seit legendären Spieler-Mäusen wie der Boomslang klar. Der Start des Unternehmens ins Audio-Geschäft mit der Soundkarte „Razer Barracuda“ verlief dann allerdings nicht ganz so glücklich: Die Karte war enorm teuer, obwohl sie bis auf eine veränderte Software nahezu identisch (beide setzten auf einen C-Media Chip) mit einem rund 60 Prozent günstigeren Modell (Theatron DTS 7.1) aus dem Hause Club3D war. Tollen Klang bot dann aber das auf die Soundkarte abgestimmte Headset HP-1.
Mit dem Mako 2.1 Soundsystem hat sich Razer nun in die Königsklasse der Lautsprecher vorgewagt und das mit überaus großem Erfolg!


Razer Mako 2.1 Soundsystem

Das kleine, aber dennoch sehr leistungsstarke Soundsystem überzeugt durch erstklassigen Klang, eine enorme Pegelfestigkeit und zeitlos schönes Design. Razers Bemühungen um ein gutes Klangbild hört man diesen Boxen deutlich an: Der Klang wirkt besonders in kurzer Distanz zu den schicken Lautsprechern gleichmäßig verteilt und angenehm natürlich. Das verdiente THX-Zertifikat ist schließlich noch das I-Tüpfelchen für die Lautsprecher. Zum Spielen, Musikhören und Filme-Schauen sind die drei Boxen gleichermaßen gut geeignet, wenngleich natürlich nur in dem Rahmen, wie ihn ein 2.1 System bieten kann. Schön wäre allerdings eine kabellose Fernbedienung gewesen, damit man das Mako auch aus der Ferne steuern könnte.
Wer Wert auf guten Klang legt, außerdem optisch attraktive Lautsprecher sucht, dabei aber auf echten Raumklang verzichten kann, ist mit dem Mako 2.1 insgesamt gut beraten. Einziger Kritikpunkt ist neben der fehlenden Fernbedienung der sehr hohe Preis von rund 365 Euro. Für weniger als die Hälfte hiervon bekommt man bereits Teufels Concept E, das nicht nur echten 5.1 Klang bietet, sondern dem Mako auch klanglich das Wasser reichen kann.

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