ASUS EN9600GT Matrix - Seite 2

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Grafikkarte und Ausstattung

Preis ca. 130 Euro (Stand: 3.9.2008)
Hersteller ASUS
Beilagen DVI-VGA-Adapter, Stromadapter 2x Molex auf 6-Pin PCIe, Adapter S-Video auf Komponente, SPDIF-Kabel, Schnellanleitung (mehrsprachig, u.a. 1 Seite Deutsch), Handbuch (Deutsch) auf CD, iTracker Faltblatt (Englisch), HDMI/SPDIF Kurzanleitung (2 Seiten, Englisch)
Software Treiber, diverse Tools

Box

Die schicke und mal wieder mit der bekannten ASUS-Amazone geschmückte Verpackung besitzt innen die neue praktische Aufteilung. Wie in einem Baukastensystem sind verschiedene Inhalte in verschiedenen kleineren Pappkästen untergebracht, so dass man alles sehr leicht entnehmen und auch wieder zusammen packen kann. Auf Spiele-Vollversionen und Videokabel wird wie gewohnt verzichtet, aber die notwendigsten Adapter sind dabei. Die beigelegte generelle Schnellanleitung ist leider nicht als ausreichend zu bezeichnen und gehört dringend überarbeitet. Die kurzen Informationen zur iTracker Software und zum SPDIF-Anschluss sind dagegen in Ordnung, wenn auch recht kurz geraten.


ASUS EN9600GT Matrix

Beim Heatpipe-Kühler der ASUS EN9600GT Matrix handelt es sich um einen „Hybrid Cooler“, wie der Hersteller das nennt. Gemeint ist damit die Eignung auch als Passivkühler, wenn der Lüfter nicht läuft. Wenn der Ventilator dagegen im Betrieb ist, wird die warme Luft durch das Dual-Slot-Design aus dem Gehäuse geblasen.
Beim Systemstart ist der Lüfter recht laut, wird aber bis zum Laden des Betriebssystems nach und nach etwas leiser.
Das Lüfterverhalten unterscheidet sich je nach Treiber. Verwendet man einen Referenztreiber, bleibt er deutlich hörbar. Sind dagegen ein ASUS-Treiber und das ASUS-Tool iTracker installiert, schaltet sich der Lüfter nach dem Start von Windows komplett ab und sorgt damit (zunächst) für einen lautlosen Betrieb. Nur wenn der Grafikchip mit der Zeit wärmer wird, läuft der Lüfter wieder an, was bei uns im Test nach einigen Minuten eintrat. Das hängt aber von den Einstellungen im iTracker ab, dazu später mehr.
Leider ist der Lüfter selbst in der niedrigsten Leistungsstufe bei 2000 UPM durch ein deutlich hörbares Rauschen nicht leise, so dass das An- und Ausschalten auf Dauer recht nervig ist. Hier hätte man sich in der kleinsten Stufe eine geringere Umdrehungsgeschwindigkeit gewünscht.


Rückseite der Grafikkarte ohne Kühlung

Sind herkömmliche Grafikkarten dieser Klasse normalerweise mit zwei DVI-Anschlüssen (plus HDMI-Adapter) ausgestattet, kommt die ASUS EN9600GT Matrix mit nur einem aus. Dafür ist bereits ein HDMI-Port vorhanden. Neben dem üblichen S-Video-Ausgang gibt es außerdem noch einen rückwärtigen SPDIF-Anschluss für den digitalen Soundausgang.
Wie gewohnt ist auch die ASUS EN9600GT Matrix für den Parallelbetrieb per SLI geeignet.


Anschlüsse

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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