Intel: „Netbooks sind für Kinder“

Erwachsene sollten auf Notebooks setzen

ASUS preiste seine ersten Eee-PCs noch als Produkte für Kinder (u.a.) an. Intel fordert nun eine Rückbesinnung auf diese Idee. Anand Chandrasekher, Senior-Vizepräsident und General-Manager bei Intels Ultra Mobility Group, mahnte auf dem Intel Developer Forum in Beijing: „Es gibt Dinge, die man an einem Notebook machen kann, aber nie an einem Netbook tun würde. Für Kinder sind Netbooks phantastisch. Als Erwachsener will man wahrscheinlich ein Notebook.“

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Letztes Jahr schlug Stu Pann, Vizepräsident der Intel Verkaufs- und Marketinggruppe, in die gleiche Kerbe: „Zuerst dachten wir, Netbooks wären für auftstrebende Märkte und Kinder. Teilweise scheint das zuzutreffen. Wir stellen auch fest, dass der Großteil der Netbooks in Nordamerika und Westeuropa von Menschen gekauft wird, die eigentlich ein Notebook wollen.“ Pann fährt fort: „Wer je ein Netbook mit einem 10-Zoll-Bildschirm genutzt hat, weiß, dass es für eine Stunde in Ordnung ist. Aber das ist nichts für den alltäglichen Gebrauch.“

Man schätzt, dass Intel seine Atom-CPUs nun anders positionieren will, damit Netbooks nicht den lukrativen Notebook-Markt kannibalisieren. AMD hat mit dem Athlon Neo Prozessor bereits ein Angebot in petto, das im Grunde zwischen günstigen Notebooks und gehobenen Netbooks liegt. Ähnliches plant Intel mit seinen neuen Mobilprozessoren, die mit sehr niedrigen Spannungen arbeiten sollen und für extrem dünne Rechner gedacht sind. Die Preise der Laptops mit „Ultra-Low-Voltage“ sollen zwischen 375 und 750 Euro liegen.

Quelle: Cnet

André Westphal

Redakteur

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