Creative Inspire S2 Wireless - Seite 3

Kabelloses 2.1-Boxenset sowohl für Desktop-PCs als auch Notebooks

Anzeige

Praxistest

Wer schon mal Lautsprecher angeschlossen hat, kann sich den Blick ins Handbuch eigentlich sparen, die Installation ist kinderleicht: Stromversorgung sicherstellen, linken Satelliten anschließen und den Powerbutton drücken.
Jetzt noch den Bluetoothstick in einen freien USB-Port am PC stecken und ein paar Sekunden warten, bis Windows 7 (oder Vista oder XP) die Hardware erkannt und installiert hat – fertig!
Im Gerätemanager findet man nun einen weiteren Eintrag unter den Audiocontrollern.

Sobald das Soundsystem den Stick erkannt hat, leuchtet die kleine LED in der rechten Box nicht mehr grün, sondern blau.
Ein eventueller „Reconnect“ lässt sich über den kleinen Knopf an der Spitze des Dongles realisieren.

Die Reichweite von Bluetooth ist auf 10 Meter spezifiziert. In unserem Test reicht der Empfang immerhin so weit, um auf einem ca. 20 qm großen Raum störungsfrei aus jeder Ecke die Töne zu übertragen.


Das Creative Inpsire S2 Wireless neben einem 15,6 Zoll Notebook

Es ist schwierig, den Klang des Inspire S2 Wireless objektiv zu betrachten. Man muss immer wieder die Abmessungen und weniger den Preis als Maßstab heran ziehen.
Der Bass, der aus dem kleinen 20-cm-Würfelchen kommt, ist beachtlich. Bereits auf halber Stufe des Drehreglers hat man ein ganz ordentliches „Fundament“, das für alle Musikrichtungen mehr als ausreichend sein sollte.
Auch für Action-lastige Filme und Spiele ist die Leistung völlig in Ordnung. Explosionen u.ä. kommen wirklich gut zur Geltung.

Die Satelliten verrichten ihre Aufgabe eigentlich auch recht gut. Allerdings werden hier die Nachteile der kleinen Bauart dann doch hörbar. Dem Klang mangelt es einfach am Volumen – besonders den Mitten fehlt die Power. Bei klassischen Stücken oder Filmmusik, die von orchestraler Tiefe „lebt“, vermisst man eben genau diese. Das breite Spektrum der Streicher geht zwischen den Höhen und Bässen irgendwie unter. Auch E-Gitarren sind für das verwöhnte Ohr zu wenig dominant.
Insgesamt ist der Subwoofer im Verhältnis zu den Satelliten schon bei halber Stufe fast überdimensioniert. Leider fehlt der Treibersoftware ein Equalizer, um eventuell noch für etwas „Balance“ zu sorgen. Das Aktivieren der Bassverstärkung ist vor allem bei Musik kaum zu gebrauchen.


Der USB-Stick wird als Soundkarte erkannt

Die maximale Lautstärke reicht zwar „nicht ganz“, um damit eine Großraumdisco zu beschallen – zum Nachbarn ärgern aber allemal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.