IBM: Dauerüberwachung & 3D-Holos

Unternehmen benennt 5 Zukunftstrends

IBM hat seine jährlichen „Next Five in Five“ enthüllt – fünf Technik-Innovationen, die nach Ansicht des Unternehmens innerhalb der nächsten fünf Jahre das Leben aller Menschen verändern könnten. Erstens glaubt IBM an die Massenproduktion von 3D-Hologrammen, ähnlich denen, die man in der „Star Wars“-Reihe sieht. Zweitens soll es Gadgets geben, die keine Batterien mehr benötigen. Drittens soll jedermann die Umwelt durch Technik schonen können. Viertens soll die Personalisierung weiter übergreifen und fünftens sollen PCs helfen Energie für Städte zu erzeugen.

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Was die 3D-Hologramme betrifft, glaubt IBM, dass damit Interaktionen unter Nutzern möglich sein werden, wie man sie heute in Science-Fiction-Filmen sieht. Die Technik der Projektoren soll in Smartphones passen und überall unterwegs verfügbar sein.

Die Fortschritte in der Technik von Akkus und Batterien sollen wiederum in den nächsten fünf Jahren mindestens zehnmal so lange Laufzeiten ermöglichen. Kleine Geräte wie MP3-Player sollen gar keine Batterien mehr benötigen, da sie sich durch die Bewegungsenergie ihrer Nutzer automatisch aufladen. Diese Technik nutzen heute bereits einige Uhrenhersteller.

Außerdem glaubt IBM, was für manche auch erschreckend wirken könnte, dass wir bald überall Sensoren mit uns tragen – im Smartphone, im Auto, in Chips in unseren Ausweisen. Auf diese Weise wird jeder Mensch zu einem Sensor, der an Wissenschaftler enorme Datenmengen zur Forschung übermitteln kann. Damit kann jeder Mensch zur Wissenschaft einen Beitrag leisten, in einem Ausmaß von dem man heute nur träumen kann.

Zudem träumt IBM von adaptiven Arbeitswegen: GPS-Systeme sollen in Echtzeit erfassen welcher Verkehrsweg sich aktuell am besten eignet, wie etwa die U-Bahn ausgelastet ist und wie voll die Straßen sind. Dementsprechend kann jedermann zu jedem Zeitpunkt personalisierte Routen erhalten. Dabei sollen weit mehr Faktoren als heute in die Empfehlungen einfließen wie Straßenbauarbeiten, Unfälle, Tageszeiten, etc.

Computer sollen ebenfalls stärker in Gesamtkonzepte zur Energieerzeugung integriert werden. Bereits heute nutzen manche Unternehmen die abgegebene Wärme ihrer Datenzentren, um Gebäude zu heizen. In Zukunft soll diese Energie auch für die Versogung von Städten genutzt werden. Etwa will man verstärkt Wasser- statt Luftkühlungen einsetzen, um das warme Wasser in Gebäuden einzusetzen oder Räume zu heizen.

Quelle: KurzweilAI

André Westphal

Redakteur

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