PSN-Ausfall wegen Raubkopien?

Angeblich ist doch kein Hacker-Angriff schuld

Das Playstation Network ist seit letztem Mittwoch ausgefallen und immer noch außer Betrieb. Sony schiebt die Schuld auf einen Hacker-Angriff, so dass man zunächst annahm Anonymous könnten nach einer vorherigen Drohung dahinter stecken. Anonymous distanzierte sich jedoch von den aktuellen PSN-Problemen. Jetzt sickern neue Gerüchte durch, denen zufolge Sony das PSN in Wahrheit nicht wegen eines Angriffs, sondern wegen wachsender Probleme mit dem Jailbreak bzw. Raubkopien deaktiviert haben soll. So sollen Nutzer etwa mit gefälschten Kreditkartendaten unzählige Spiele heruntergeladen haben.

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Verantwortlich ist angeblich die Rebug-Firmware, welche Hackern extreme Manipulationsmöglichkeiten in die Hände spielte. Aktuell soll Sony daran arbeiten derartige Probleme in Zukunft zu vermeiden und habe deswegen das PSN vom Netz genommen. Hacker konnten zuvor sogar auf das Entwickler-Netzwerk zugreifen, so dass Sony nun alle Entwickler anweist mindestens die Firmare 3.60 zu nutzen.

Sony hat die Gerüchte nicht kommentiert. Wann das Playstation Network wieder verfügbar sein wird, ist weiterhin offen.

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Quelle: Electronista

André Westphal

Redakteur

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